FPÖ-Kunasek: "Dramatischer Lehrstellenrückgang erfordert Maßnahmen"

Wien (OTS) - Der Lehrlingssprecher der FPÖ Mario Kunasek warnt SPÖ und ÖVP seit Monaten vor einer dramatischen Verschlechterung der Situation - der Bundesminister ist zur Maßnahmenergreifung aufgefordert: "Ein Rückgang von knapp 5.600 Lehrstellen zwingt die Bundesregierung zum Handeln!".

Nationalratsabgeordneter und FP-Lehrlingssprecher Mario Kunasek beunruhigen die alarmierenden Mitteilungen über den Rückgang von Erstjahrlehrstellen: "In diesem Jahr gibt es im Vergleich zum Vorjahr 5.587 betriebliche Lehrstellen weniger. Wenn das kein deutliches Signal für Handlungsbedarf an die Bundesregierung ist, was dann?".

Auch die Situation der Klein- und Mittelunternehmen in Bezug auf die Lehrlingsausbildung verschlechtert sich zusehends: "Aufgrund des Wegfallens des Original-Blum-Bonus für Klein- und Mittelunternehmen ist es eben diesen oft nicht möglich, Lehrstellen zu erhalten oder gar neue zu schaffen!". Das Gebot der Stunde für Kunasek: "KMU’s entsprechend unterstützen!".

Ein Rückgang von 5.587 betrieblichen Erstjahrlehrstellen bedeutet anders ausgedrückt: Im Bundesland Oberösterreich ein Rückgang von 17,2 Prozent oder 1.358 Lehrstellen, in der Steiermark ein Minus von 15,1 Prozent oder 834 Lehrstellen - jeweils im Vergleich zum 31. August 2008.

Klares Zeichen für Kunasek: "Die angekündigte Ausbildungsgarantie hat nicht entsprechend funktioniert. Die von Sozialminister Hundstorfer versprochenen zusätzlichen 5.000 Lehrstellen sind weit und breit nicht in Sicht!". Die Auswirkungen dieses Lehrstellenmangels werden laut Kunasek erst in einigen Jahren so richtig zum Vorschein kommen:
"Der Rückgang von Lehrstellen bedeutet einen eklatanten Fachkräftemangel in Zukunft. Der Ruf nach ausländischen Facharbeitern wird besonders laut werden!". Für den freiheitlichen Lehrlingssprecher ist klar: Jetzt muss rasch gehandelt werden. Die FPÖ wird in den nächsten Wochen einen entsprechenden Antrag an die Bundesregierung stellen.

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