Brunner zu Mochovce-Hearing: Hochriskantes Schrott-AKW gefährdet die Sicherheit Österreichs

Grüne kritisieren Untätigkeit der österreichischen Regierung bei Mochovce-Verhinderung

Wien (OTS) - Heute findet in Wien die öffentliche Anhörung zu den geplanten grenznahen Kernkraftwerksblöcken Mochovce 3 und 4 statt. Das Hearing ist Teil des derzeit laufenden Verfahrens zur grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung.
"Das Schrott-AKW Mochovce stellt eine akute Bedrohung für die österreichische Bevölkerung dar. Dass die Bauarbeiten für die neuen Kraftwerksblöcke schon begonnen haben, obwohl die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) noch nicht einmal abgeschlossen ist, ist grob fahrlässig", kritisiert die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner, die am heutigen Hearing ebenfalls teilnimmt. "Es sind keine nicht-nuklearen Alternativen geprüft worden und auch die Frage, wie die nuklearen Abfälle die nächsten Tausenden Jahre gelagert werden sollen, ist nach wie vor offen", so Brunner.

Die Umweltsprecherin der Grünen kritisiert erneut die Untätigkeit der österreichischen Regierung. "Bundeskanzler Faymann muss endlich offiziell klarstellen, dass Österreich auf einer seriösen und umfassenden UVP besteht. Das AKW Mochovce weist massive Sicherheitsmängel auf, eine UVP nach EU-Standards würde das Aus des Projekts bedeuten und das wäre auch gut so", so Brunner.

Mehr Informationen zum Hearing unter:
http://www.gruene.at/umwelt/mochovce/

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