- 23.09.2009, 12:41:19
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Wurm: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich Realität werden
SPÖ-Frauensprecherin begrüßt Initiative der MinisterInnen Heinisch-Hosek und Hundstorfer für mehr Einkommenstransparenz
Wien (SK) - "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist in Österreich,
30 Jahre nachdem dies per Gesetz vorgeschrieben wurde, leider noch
immer ein frommer Wunschtraum", so SPÖ-Frauen- und
Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm am Mittwoch gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ zur Einkommensschere in Österreich. "Frauen
verdienen für die gleiche Arbeit bis zu 15 Prozent weniger als ihre
männlichen Kollegen - einfach nur weil sie Frauen sind. Um dieser
himmelschreienden Ungerechtigkeit endlich ein Ende zu bereiten,
braucht es Einkommenstransparenz. Daher begrüße ich die Initiative
'gleich=fair' von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und
Sozialminister Rudolf Hundstorfer für mehr Transparenz bei Löhnen und
Gehältern zu sorgen", betonte die SPÖ-Frauensprecherin. ****
Der aktuelle Rechnungshofbericht für das Jahr 2008 zeige die ganze
dramatische Dimension dieser Ungerechtigkeit. So verdienten
unselbstständig erwerbstätige Frauen im Jahr 2007 durchschnittlich um
41 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Ein Teil lasse sich
zwar durch soziale und berufliche Merkmale erklären, so Wurm, das
volle Ausmaß der Gehaltsschere lässt sich aber nicht auf Ausbildung,
Berufswahl und Karenzzeiten zurückführen.
"Viele Frauen wissen nicht einmal, dass der männliche Kollege
neben ihnen wesentlich mehr verdient. Sie werden also diskriminiert,
ohne es zu merken", kritisierte Wurm, die weiter ausführte, dass hier
die von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sozialminister
Rudolf Hundstorfer geforderte anonyme Offenlegung der Gehaltslisten
ein wichtiger Schritt in Richtung "Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit"
wäre. (Schluss) sv
Rückfragehinweis:
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Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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