• 15.09.2009, 12:47:43
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JUGENDVERTRETUNG: Röntgenuntersuchungen streichen!

Die BJV kritisiert die geplanten radiologischen Untersuchungen zur Altersfeststellung von AsylwerberInnen im neuen Fremdenrechtsgesetz.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) appelliert erneut,
dass Menschen nicht wie Waren behandelt werden dürfen, die
radiologisch "gescannt" werden sollen: "Die Methode radiologischer
Untersuchungen zur Altersfeststellung von AsylwerberInnen verstößt
nicht nur klar gegen die UN-Kinderrechtskonvention. Laut ÄrztInnen
ist sie mit einer unnötigen Strahlenbelastung für die Betroffenen
verbunden und noch dazu unzuverlässig", kritisiert BJV-Vorsitzende
Magdalena Schwarz.
"Dass im Gesetzesvorschlag bei diesen Untersuchungen von
Freiwilligkeit gesprochen wird, erscheint zynisch, denn eine
Verweigerung kann sich nur zu Ungunsten auswirken. Wir plädieren
dafür, Untersuchungen, wenn sie zur Altersfeststellung unbedingt
notwendig sind, umfassend, d.h. nicht nur unter Einbeziehung von
physischer, sondern auch der psychischen Verfasstheit der
Betroffenen, durchzuführen. Wir fordern Ministerin Fekter dringend
auf, den vorliegenden Passus aus der Fremdenrechtsnovelle zu
streichen", so die Vorsitzende abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel. 01/214 44 99-15
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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