Gewerbliche Gesundheitsberufe unterliegen strengen Antikorruptions-Bestimmungen

Bundesinnungsmeister Gschweidl: "Gesundheit und Korruption sind unverträglich - erst recht, wenn es um den Einsatz öffentlicher Sozialversicherungsgelder geht"

Wien (PWK658) - Die gewerblichen Gesundheitsberufe begrüßen die Verschärfung der gesetzlichen Antikorruptionsbestimmungen, die mit 1. September in Kraft getreten sind. Damit konnten bisherige Schlupflöcher beseitigt werden.

Für die gewerblichen Gesundheitsberufe gelten freilich schon derzeit - im Einvernehmen mit den Sozialversicherungsträgern -strenge Antikorruptionsbestimmungen. Wie Gerhard Gschweidl, Bundesinnungsmeister der Bundesinnung der Augenoptiker, Orthopädietechniker und Hörgeräteakustiker, und Josef Riegler, Bundesberufsgruppenobmann der Hörgeräteakustiker, unterstreichen, besteht beispielsweise für Hörgeräteakustiker ein striktes Provisionsverbot zwischen Vertragsakustikern und HNO-Fachärzten oder deren Personal mit schwerwiegenden Sanktionsmaßnahmen. "Gesundheit und Korruption sind unverträglich - erst recht, wenn es um den Einsatz öffentlicher Sozialversicherungsgelder geht", so Gschweidl und Riegler. (JR)

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