• 16.08.2009, 12:52:14
  • /
  • OTS0031 OTW0031

FPÖ-Gartelgruber zu Heinisch-Hosek: Befehle mit Strafandrohungen sind keine Lösung

Frauenministerin agiert mit praxisfernem Populismus - Lösungsansätze fehlen jedoch

Wien (OTS) - Von "reinem Populismus" spricht FPÖ-Frauensprecherin
NAbg. Carmen Gartelgruber im Zusammenhang mit den beharrlichen
Forderungen Heinisch-Hoseks nach einer Lohntransparenz. Gartelgruber
hält fest, dass es im Kollektivvertrag keinen Einkommensunterschied
zwischen Mann und Frau gebe, zudem sei es undenkbar, den Unternehmern
quasi von oben herab zu befehlen, die Gehälter intern offenzulegen
und zudem ein Nichteinhalten mit Strafen zu belegen.

Gartelgruber betont, dass ein wesentlicher Mit-Grund für das
Auseinanderklaffen der Löhne, die von vielen Frauen sehr bewusst
gewählte Teilzeitarbeit sei. Bedauerlicherweise werde dieses für
Frauen sehr wichtige Instrument, ein Leben mit Kindern und Arbeit zu
vereinbaren, gerade von den Vertreterinnen der SPÖ minder geschätzt
bis verteufelt. Es sei allerdings eine Kernforderung der FPÖ, die
Teilzeitmodelle besser zu fördern, um Beruf und Familie in Einklang
bringen zu können. "Teilzeitarbeit muss aufgewertet und wesentlich
besser gefördert werden. Frauen wollen heute ein qualitatives und
weitgefächertes Angebot am Arbeitsmarkt, innerhalb dessen sie die
Wahlfreiheit haben. Und es zeigt sich, dass das Angebot an
Teilzeit-Jobs von Frauen mit Kindern immer mehr in Anspruch genommen
wird", so Gartelgruber.

Dringender Handlungsbedarf sei laut Gartelgruber jetzt jedoch auch
bei den Alleinerzieherinnen gegeben. Diese müssten in vollem Umfang
wesentlich besser unterstützt werden. So sei ein umfassendes
Betreuungsangebot, das auch alleinerziehende Frauen in die Lage
versetzt, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen dringend in die Praxis
umzusetzen. Auch ein gezielterer Umgang mit Sozialtransfers wäre
effektiv von Nöten. Gartelgruber erwähnt in diesem Zusammenhang, dass
Ein-Eltern-Haushalte ein dreifach erhöhtes Armuts-Risiko im Vergleich
zur Restbevölkerung aufweisen, was so nicht einfach hingenommen
werden könne. In Folge dessen müsse es nun endlich auch in der Frage
des Kindergeldes zu einer fairen Lösung kommen, so die FP-Mandatarin
abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel