Kickl: Anti-Doping-Staatsanwalt einführen

Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft könnte Aufgaben mit übernehmen

Wien (OTS) - Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um den in Dopingmachenschaften verwickelten Sportmanager Stefan Matschiner, die auf weit verzweigte Aktivitäten einer internationalen Doping-Mafia schließen ließen, in die auch Teile des Anti-Doping-Kontrollsystems involviert sein könnten, sei es notwendig, die Effizienz des Anti-Doping-Kampfes in Österreich weiter zu erhöhen. Neben der Aufrechterhaltung der Soko-Doping forderte FPÖ-Sportsprecher NAbg. Herbert Kickl daher die Einführung einer eigenen Anti-Doping-Staatsanwaltschaft, die gewährleiste, dass die entsprechenden Untersuchungen mit dem notwendigen Nachdruck geführt würden. Das Gesetz gebe in solchen Fällen einiges her und es sei immens wichtig, verstärkt Dopingsünder, aber vor allem auch ihre Hintermänner zu überführen. "Aus Kosteneinsparungsgründen könnte dies dadurch umgesetzt werden, dass man die Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft damit betraut", so Kickl abschließend.

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