Heinisch-Hosek: Eine Reduktion der Überstunden bedeutet gerechtere Verteilung von Arbeitszeit

Mehr Frauen können Karriere machen, mehr Männer am Familienleben teilnehmen

Wien (OTS) - "Wenn wir über Möglichkeiten zur Verringerung der Einkommensschere nachdenken, dann müssen wir natürlich auch die Thematik der österreichischen Kultur der Überstunden am Arbeitsmarkt ansprechen", sagte Frauenministerin Heinisch-Hosek anlässlich der heutigen Studienpräsentation zum Thema Überstundenleistungen durch Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

Der österreichische Arbeitsmarkt sei tendenziell auf Überstundenleistungen aufgebaut und bevorzuge in Hinblick auf die Einkommensschere Männer. Denn mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen würden Überstunden in Österreich leisten.
"Es zeigt sich, dass Menschen die Karriere machen wollen, exzessiv Überstunden leisten müssen. Da die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aber meistens immer noch ein Thema für uns Frauen ist, werden wir hier doppelt benachteiligt: sowohl finanziell als auch in karrieretechnischer Sicht", meint Heinisch-Hosek .

Daher schließe sie sich auch an die Forderung von Sozialminister Hundstorfer an. "Eine Reduktion der Überstunden bedeutet nämlich nicht nur mehr Arbeitsplätze, sondern auch eine gerechtere Verteilung von Arbeitszeit. Das bedeutet, mehr Frauen haben die Möglichkeit einen beruflichen Aufstieg zu schaffen und mehr Väter haben die Möglichkeit, Aufgaben im Bereich der Familie wahrzunehmen", so die Ministerin abschließend.

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