• 28.07.2009, 20:39:13
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Neues Volksblatt: "Häkelbrief" (von Franz Schöffmann)

Ausgabe vom 28. Juli 2009

Linz (OTS) - Sehr geehrte Versicherte!
Weil die Medien permanent grob falsche "Fakten" liefern , wollen wir
Sie heute seriös informieren.
Nein, wir im Pensionsinstitut der Linz AG haben nicht spekuliert oder
gar "gezockt". Wir haben bloß Ihre Beiträge zur Pflichtversicherung
in Aktien angelegt und dabei 28 Millionen Euro abgeschrieben. Es
handelt sich bloß um Buchverluste, weil die Aktien jetzt nur noch
einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Kein Grund zur Panik also.
Nein, in unserem Haus ist niemand für diese negative Entwicklung
verantwortlich. Das liegt an Kapitalmarkt und Weltwirtschaftskrise.
Nein, bei uns gibt es keine Gier. Wir gehen bloß von einem jährlichen
Ertrag von 6,5 Prozent aus. Das tun alle, auch unsere Genossen, wir
wären ungeschickt, wenn wir nicht mitnaschen wollten.
Nein, garantieren können wir den Ertrag natürlich nicht. Wir geben
ohnehin unser Bestes, das ist für Sie Versicherung genug.
Nein, eine Rettung des Pensionsinstitutes ist nicht notwendig, weil
wir Ihnen - und das ist jetzt der einzige Punkt in den
Medienberichten, der stimmt - die Pensionen bereits um 17 Prozent
gekürzt haben.
Aber das wissen Sie ohnehin, wenn Sie zwischenzeitlich auf Ihr Konto
gesehen haben.

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt
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Tel. 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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