• 28.07.2009, 12:51:46
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  • OTS0142 OTW0142

Stellungnahme der Israelitischen Kultusgemeinde Wien zum Rücktritt des VWI-Vorstands

Wien (OTS) - Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien
(VWI) ist auf Initiative der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG)
entstanden. Damit hat die IKG Wien eine große Verantwortung
übernommen.

In den letzten Jahren hat die IKG Wien die gesamte Vorarbeit
geleistet und die umfangreichen Kosten getragen.

Da die Räumlichkeiten im Palais Strozzi erst im Jahr 2012 beziehbar
sind, hat die IKG Wien auf ihre Kosten dem VWI für die Vorlaufphase
Büroräumlichkeiten eingerichtet und zur Verfügung gestellt.

Seit diesem Zeitpunkt arbeitet die IKG Wien an einem Vertrag, der die
leihweise Übergabe eines Teils des Archivs der IKG Wien an das VWI
beinhaltet. Dieser Vertrag wurde mit absoluter Sorgfalt unter
Berücksichtigung aller relevanten Fragen und Details erarbeitet und
am 17. Juli 2009 dem Anwalt des VWI übermittelt.

Der Vorwurf, dass der Zugang zum Archiv der IKG Wien dem VWI
verwehrt wird, entspricht nicht den Tatsachen; im Gegenteil, die IKG
Wien hat die Frage des Zugangs in einen detaillierten Leihvertrag
erarbeitet und wartet auf eine diesbezügliche Stellungnahme des
Anwalts des VWI.

Die von o. Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka aufgebrachte Frage der
"finanziellen Redlichkeit" ist eine VWI-interne Angelegenheit und hat
nichts mit der IKG zu tun.

Die IKG Wien besteht auf einer sorgfältig ausgearbeiteten
vertraglichen Regelung betreffend die leihweise Überlassung eines
Teils ihres Archivs. Dies hat ohne Pressionen, Ultimaten oder
Rücktritten zu erfolgen.

Dr. Ariel Muzicant, Präsident

Rückfragehinweis:
Israelitische Kultusgemeinde Wien, Erika Jakubovits, Exekutiv Direktorin des Präsidiums
Tel.: (01) 53 104-102, Email: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IKG

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