• 28.07.2009, 09:36:30
  • /
  • OTS0033 OTW0033

Jungunternehmer-Umfrage zeigt: "Asterix-Faktor" zeichnet Junge aus

Junge trotzen der Krise -- Starkmacherpaket jetzt umsetzen und neues Wachstum schaffen

Wien (PWK579) - Eine aktuelle Befragung der Jungen Wirtschaft (JW)
Österreichs unter ihren Mitgliedern zur Wirtschaftskrise macht klar:
Die Jungen bewegen sich, sind anpassungsfähig und bleiben flexibel,
um die geänderten Umstände bestmöglich zu nutzen. Natürlich spüren
auch die jungen Selbstständigen die wirtschaftlich schwierigeren
Zeiten, beweisen aber einmal mehr den Ruf des "Gallischen Dorfs", das
dem übermächtig scheinenden Feind "Krise" Widerstand leistet.
Bundesvorsitzender Harry Gatterer, fordert daher erneut die rasche
Umsetzung des "JW-Starkmacher-Pakets" für einen sicheren Start und
junges Wachstum.

Die Junge Wirtschaft hat ihre Mitglieder befragt (n = 548) und ein
aktuelles Stimmungsbild eingefangen. Gefragt wurden die Mitglieder,
wie konkret sie die Auswirkungen der Krise persönlich, in ihrem
Unternehmen, spüren: 16,3 % der Jungunternehmer spüren die
Auswirkungen der Krise "stark" in ihrem Unternehmen. Weitere 37,9 %
der jungen Selbstständigen geben an, die Krise "etwas" zu spüren,
36,3 % spüren die Krise derzeit noch nicht. Die restlichen 9,5 %
können die Auswirkung der Krise auf ihr Unternehmen noch nicht
abschätzen, rechnen aber damit, dass es noch auf sie zukommen könnte.
Ebenfalls wurden die Jungunternehmer nach der Auswirkung der
aktuellen wirtschaftlichen Situation auf ihr Unternehmen gefragt.
Hier geben 7,3 % eine sehr positive Auswirkung an, 29,2 eine eher
positive Auswirkung, und für 19,4 % ist die aktuelle wirtschaftliche
Situation nicht relevant. Für etwas mehr als 33 % der befragten
Unternehmer sind die Auswirkungen eher negativ bzw. für 11 % sehr
negativ.

Jungunternehmer steuern dagegen: Investitionen in Kunden, Marke;
Bildung
In der Umfrage wollte die JW von ihren Mitgliedern auch wissen, wie
die Jungunternehmer in dieser wirtschaftlich schwierigeren Zeit
agieren. Und es zeigt sich: Die Jungen sind besonders flexibel und
anpassungsfähig. Sie haben sich rasch auf die neue Lage eingestellt.
Bei den Aktivitäten, die die Jungunternehmer setzen, steht die
Kundennähe besonders im Vordergrund: 93,7 % der Befragten kümmern
sich um bestehende Kunden, 88 % der Selbstständigen versuchen neue
Kunden zu gewinnen. Um bei den Kunden verstärkt zu punkten versuchen
85 % der Jungunternehmer neue Geschäftsfelder zu generieren, arbeiten
73,7 % an einer differenzierten Marktposition (USP) und suchen 64,8 %
gezielt nach Kooperationspartnern. Auch die Weiterbildung ist ein
wichtiges Thema: 74,5 % der Jungunternehmer investieren in ihre
eigene Weiterbildung, knapp 50 % in die Ausbildung der Mitarbeiter.

Einsatz belohnen und verstärken: Junge Wirtschaft fordert
Starkmacher-Paket
"Die aktuelle Umfrage zeigt, dass die Jungunternehmer der Krise
weiterhin Widerstand leisten, wie das bekannte gallische Dorf, und
sich bereits an die geänderten Umstände angepasst haben. Sie zeigen
großen Einsatz, und der muss belohnt und verstärkt werden", so
Gatterer, "gerade jetzt brauchen die Jungen starke Signale und
Unterstützung. Wenn die Politik jetzt in sie investiert, werden sie
es mit neuem Wachstum und neuen Jobs zurückzahlen". Daher bekräftigt
Gatterer auch die JW-Forderung nach einem Starkmacher-Paket für einen
sicheren Start in die Selbstständigkeit und zur Förderung von jungem
Wachstum. Ein erster Punkt des Pakets - der Wegfall der
Lohnnebenkosten für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr - wird im
September Realität. "Das ist ein erster Erfolg, den wir für unsere
jungen Unternehmen erreichen konnten. Viele Maßnahmen, die nicht viel
kosten aber viel bringen müssen aber noch umgesetzt werden", so
Gatterer abschließend.

Das "Starkmacher-Paket" der Jungen Wirtschaft:
- Pauschalierte Absetzbarkeit des Arbeitsplatzes im Wohnungsverband
- Kostenlose Arbeitslosenversicherung innerhalb der ersten drei Jahre
für Neugründer, die vorher nicht unselbstständig beschäftigt waren,
sondern direkt nach der Ausbildung in die Selbstständigkeit gingen
- Beteiligungsfreibetrag in Höhe von 50.000 Euro
- Vereinfachung und Entbürokratisierung bei der Vergabe von
Mikrokrediten
- Lohnnebenkostenbefreiung für den ersten Mitarbeiter im ersten Jahr
(umgesetzt)

Die Junge Wirtschaft hat gemeinsam mit dem
Meinungsforschungsinstitut market zum Thema "Krise und aktuelle
Entwicklungen" nachgefragt. 548 Mitglieder der Jungen Wirtschaft
zwischen 18 und 40 Jahren wurden repräsentativ für die Mitglieder im
Juni 2009 befragt (us)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Junge Wirtschaft | Gründer-Service | Frau in der Wirtschaft
   Mag. Elisabeth Zehetner
   Tel: +43 (0)664 817 91 54
   Fax: +43 (0)5 90 900 295
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.gruenderservice.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel