• 27.07.2009, 11:04:13
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Hofer: Hochgiftige Substanzen haben in Österreichs Landwirtschaft und Handel nichts verloren

Auch Importe sind entsprechend zu regulieren

Wien (OTS) - "In einer Anfragebeantwortung bestätigt
Umweltminister Berlakovich den inflationären Handel mit hochgiftigen
Agrospritzmitteln in Österreich", so heute der freiheitliche
Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "So sind glyphosathaltige
Spritzmittel in Österreich nach wie vor, ohne Auflagen, frei
verkäuflich. Das ist höchst problematisch, weil es sich beim
Wirkstoff Glyphosat um ein mutmaßlich gesundheitsschädliches
Umweltgift handelt, wie Studien belegen."

Importsperren für zugelassene Produkte würden generell eine
Verletzung des freien Warenverkehrs darstellen, lässt Minister
Berlakovich die Katze aus dem Sack. "Es geht also wieder einmal um
ein Diktat aus Brüssel, das uns zum Inverkehrbringen bedenklicher
Produkte zwingt. 2008 waren es 490 Tonnen des vielfach beanstandeten
Wirkstoffes, die in Umlauf gebracht wurden." Hofer weiter: "Der
Zusatz: >Die in Verkehr gebrachte Menge … nicht die tatsächlich
verkaufte und in Österreich angewandte Menge darstellt!< soll wohl
besagen, dass zu den 490 Tonnen noch eine Menge an Billigimporten
hinzukommen. Unsere Forderung lautet: Dieses Gift muss weg aus
Österreich! Substanzen, die zu ernsthaften Gesundheits- und
Umweltschäden führen, haben in unseren Regalen nichts verloren!"

Rückfragehinweis:
FPÖ

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