• 13.07.2009, 10:21:56
  • /
  • OTS0050 OTW0050

FP-Königshofer empört über Gagenkaiser bei Banken

Wien (OTS) - "Trotz hoher Staatshilfen, die aus öffentlichen
Steuermitteln stammen, verwöhnen die Banken weiterhin ihre Vorstände,
als ob es weder eine Finanz= noch eine Bankenkrise gegeben
hätte",zeigt sich der FPÖ-NAbg Werner Königshofer irritiert.

Besonders eklatant stelle sich die Situation bei der Constantia
Privatbank AG dar. Diese konnte im Herbst 2008 nur durch eine Haftung
der Republik Österreich in Höhe von 400 Millionen Euro gerettet
werden. "Trotzdem durften die Vorstandsdirektoren für 2008 in Summe
unglaubliche Gehälter in Höhe von 5,3 Millionen Euro einkassieren",
berichtet Königshofer. "Allein der Vorstandsvorsitzende Karl
Petrikovics, gegen den der Staatsanwalt mittlerweile wegen Betrugs
und Untreue ermittelt, sackte stolze 2,3 Millionen Euro ein."

Werner Königshofer fordert den Finanzminister auf, solche
Unverschämtheiten unverzüglich abzustellen und bei Weigerung der
Institute die gewährten Staatshilfen, seien es Haftungen oder
Partizipationskapitalien, sofort fällig zu stellen. "Wie kann es in
einer Krise, die von den Banken ausgelöst wurde und deren Folgen alle
Bürger massiv zu spüren bekommen, möglich sein, daß die Verursacher
auch noch mit fetten Gehältern und Bonifikationen belohnt werden?"
fragt sich Königshofer, der ein rigoroses Vorgehen des
Finanzministers im Sinne des Steuerzahlers fordert, abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel