- 10.07.2009, 15:04:05
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Korrektur zu OTS 01834 -Königsberger-Ludwig: Politik muss sich an den vielfältigen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung orientieren
Bewusstseinsbildende Maßnahmen vorantreiben - vor allem bei UnternehmerInnen
Wien (SK) - Bitte lesen Sie die OTS 01834 wie folgt:
Wien (SK) Die SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig
zog heute, Dienstag, im Nationalrat Resümee über den jüngsten Bericht
über Menschen mit Behinderung: "Menschen mit Behinderung sind eine
sehr heterogene Gruppe, mit sehr speziellen und unterschiedlichen
Bedürfnissen, Forderungen und Anforderungen. Genauso vielfältig muss
sich auch die Politik gestalten, am Ende muss aber immer die
Integration - die Inklusion - von Menschen mit Behinderungen am
sozialen und wirtschaftlichen Leben stehen".
Auf dem Weg dahin wurden im Berichtszeitraum eine Reihe von
Gesetzen verabschiedet wie z.B. die Anerkennung der Gebärdensprache,
das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz, die Installierung des
Behindertenanwalts und im Besonderen die Ratifizierung der
UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen. Königsberger-Ludwig
strich auch die Bedeutung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen hervor,
die dazu beitragen sollen, die Menschen für die Anliegen und Probleme
der Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren.
Eine besondere Herausforderung stellt die Beschäftigungs-Situation
behinderter Menschen dar: "38 Prozent der Menschen mit Behinderung
haben lediglich einen Pflichtschulabschluss. Hier ist Handlungsbedarf
gegeben, da sich diese Tatsache auch auf die Beschäftigungsquote von
Menschen mit Behinderung niederschlägt. Mit 34 Prozent ist die Quote
fast um die Hälfte niedriger, als bei Menschen ohne Behinderung" -
Dies wiederum zieht eine besonders hohe Armutsgefährdung nach sich.
Demnach ist diesem Bereich besonderes Augenmerk zu schenken, ist Abg.
Ulrike Königsberger-Ludwig überzeugt. "Selbstbestimmtes Leben ist
untrennbar mit Erwerbsarbeit verbunden", so die
Behindertensprecherin, die sich bei Sozialminister Hundstorfer für
die Zusage, dass bei den wichtigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen
für behinderte Menschen keine Einbußen vorgenommen werden.
Gleichzeitig stellte die Abgeordnete auch fest, dass es gerade
im Bereich der UnternehmerInnen noch einiges zu tun gibt, um die
Bereitschaft, Menschen mit Behinderungen in ihren Betrieben zu
beschäftigen, zu erhöhen. "Menschen mit Behinderungen sind
leistungswillig, leistungsbereit und leistungsstark", stellt Ulrike
Königsberger-Ludwig fest. "Es ist ein großer Auftrag für die Zukunft,
weiterhin an den Verbesserungen der Lebensbedingungen für Menschen
mit Behinderung zu arbeiten - sei es, gesetzliche Rahmenbedingungen
zu schaffen und auch im Bereich von bewusstseinsbildenden Maßnahmen"
(Schluss) mo/cv
Rückfragehinweis:
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Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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