Gahr: Höhere Strafen und Verkehrscoaching für unbelehrbare Verkehrslenker ein Beitrag, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen

Nationalrat beschließt Sicherheitspaket im Straßenverkehr

Wien (ÖVP-PK) - "Raser und Alkolenker werden zukünftig stärker bestraft. Dies wird notwendig, um der negativen Unfallentwicklung in Österreich wirksam entgegenzutreten. Im heute zu beschließenden Verkehrssicherheitspaket wird ein Maßnahmenpaket für mehr Schutz im Straßenverkehr vorgelegt", berichtet ÖVP-Abg. Hermann Gahr heute, Freitag, anlässlich der Sitzung des Nationalrates. ****

Für Alkolenker gibt es höhere Verwaltungsstrafen und der Führerscheinentzug wird verlängert, je nach Höhe des Alkoholisierungsgrades. Raser werden im Ortsgebiet und darüber hinaus, aber auch auf Autobahnen höher bestraft. Zukünftig wird es auf Österreichs Autobahnen einheitliche Strafhöhen geben, führte Gahr aus.

Prävention durch Verkehrscoaching

"Absolut Sinn macht, dass zukünftig ein vierstündiges Verkehrscoaching für erstmalige Alkoholdelikte angeordnet wird. Dabei geht es darum, dass Sanitäter, Lebens- und Sozialberater und Psychologen Erfahrungsberichte über Unfallfolgen erstellen. Damit soll die Gefahr des Lenkens von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluss bewusst gemacht werden. Der Mix aus Prävention und Strafe soll nachhaltig die Verhaltensweise von Verkehrssündern verändern", so Gahr, Mitglied im Verkehrsausschuss des Parlaments.

Weiters wird im Verkehrssicherheitspaket die Mopedausbildung praxisorientierter gestaltet. Im Rahmen der 12. Führerscheingesetznovelle soll vor allem dem Anstieg von Unfällen jugendlicher Verkehrsteilnehmer entgegengewirkt werden. Die Unfallstatistiken zeigen vorwiegend einen Anstieg junger Mopedlenker. Im Zuge der Mopedausbildung werden vermehrt Ausfahrten im öffentlichen Verkehr eingeführt. Die Kindersicherung wird durch Einführung von Kindersicherungskosten verbessert. "Es gibt leider unbelehrbare, uneinsichtige, gefährliche und verantwortungslose Verkehrsteilnehmer. Hier braucht es Mittel und Maßnahmen, um die Situation zu entschärfen", so Gahr abschließend.
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