Pensionskassen: Halbjahresergebnis bringt Entspannung

Ertrag von durchschnittlich 2,7 Prozent im ersten Halbjahr 2009 erwirtschaftet

Wien (PWK550) - Für die halbe Million Österreicher mit Anspruch auf eine Firmenpension erwirtschafteten die Pensionskassen im ersten Halbjahr einen Ertrag von durchschnittlich 2,7 Prozent, gab der Fachverband der Pensionskassen bekannt. Zum Vergleich: Das erste Quartal wurde noch mit -1,04 Prozent abgeschlossen, im April lag man mit 0,9 Prozent bereits im Plus.

Für Fritz Janda, Geschäftsführer des Fachverbandes der Pensionskassen, ist das Zwischenergebnis Signal einer Entspannung:
"Sowohl das schnelle Handeln der Veranlagungsexperten während der Finanzkrise als auch der aktuelle Optimismus an den Kapitalmärkten sind für das positive Halbjahresergebnis verantwortlich. Das Umfeld für die Veranlagung ist im Vergleich zum ersten Quartal 2009 besser geworden."

Noch im Vorjahr wurden die Pensionskassen weltweit von der Finanzkrise schwer getroffen: In Österreich ergab die Veranlagung -12,94 Prozent, der OECD-Durchschnitt lag sogar bei -23 Prozent.

Bei Firmenpensionen zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Pensionskassen monatlich Beiträge ein, die später in der Pension verzinst ausbezahlt werden. Rund 560.000 Österreicherinnen und Österreicher haben Anspruch auf eine Firmenpension. Der langjährige Veranlagungserfolg der Pensionskassen beträgt 5,73 Prozent, die durchschnittliche Zusatzpension 490,- Euro pro Monat. Insgesamt veranlagen die 19 Pensionskassen ein Vermögen von 11,5 Mrd. Euro. Sie sind damit der größte private Pensionszahler Österreichs. (ES)

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Fachverband der Pensionskassen
Dr. Fritz Janda
Tel.: (++43) 0590 900-4108
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