• 06.07.2009, 11:20:41
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Beatrix Karl: Autonomie der Universitäten wird gestärkt und weiterentwickelt

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Novelle bringt wesentliche Verbesserungen für die Universitäten, Lehrenden und Studierenden

Wien (ÖVP-PK) - Die Autonomie wird gestärkt und weiterentwickelt,
umriss heute, Montag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Beatrix
Karl ein wesentliches Ziel des Universitätsrechts-Änderungsgesetzes
2009, das heute im Wissenschaftsausschuss behandelt wird. ****

"Das Gesetz beinhaltet zahlreiche Vorteile", hob die ÖVP-Abgeordnete
folgende zentrale Themen hervor:

- Bekenntnis zur Autonomie der Universitäten und zu ihrem Status als
Unternehmen sui generis;
- zeitgemäße, unternehmensnahe Strukturen, wie zum Beispiel mehr
Mitsprache der Betriebsräte im Universitätsrat und klare
Kompetenzverteilungen zwischen Rektorat, Senat und Universitätsrat;
- weniger Bürokratie und eine deutliche Effizienzsteigerung in den
rund 50 Kernprozessen einer Universität sowie mehr
Leistungsorientierung;
- Stärkung der Antidiskriminierung, Gleichbehandlung und
Frauenförderung;
- Aufwertung des akademischen Mittelbaus und Eröffnung neuer
Karrierechancen für die Mittelbauangehörigen;
- effizientere Gestaltung von Habilitations- und Berufungsverfahren.

Positiv hob Karl auch die flexiblen Gestaltungsvereinbarungen hervor,
um beispielsweise auf gesellschaftspolitisch notwendige Erfordernisse
reagieren zu können. Sie verwies dabei auf die aktuellen Beispiele
der Einrichtung von Lehrstühlen für Didaktik, Frühkindpädagogik oder
Batterietechnologie.

Zudem würden Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von
wissenschaftlicher Karriere- und Kinderbetreuung, zur Verringerung
der Studienabbrecher/innen-Quote, zur Verbesserung der
Betreuungsrelationen sowie zur Begabtenförderung gesetzt und Angebote
für berufstätige Studierende sichergestellt.

An den Universitäten werden zudem zeitgemäße und unternehmensnahe
Strukturen geschaffen, verwies Karl beispielsweise auf die
Ausschreibung der Funktion des Rektors/der Rektorin durch den
Universitätsrat, auf die Schaffung einer Findungskommission, die
künftig die Wahl des Rektors/der Rektorin unterstützen wird, ohne
dass dadurch die zentrale Funktion des Senats eingeschränkt wird,
sowie auf die Mitsprache der Betriebsräte im Universitätsrat.

Die Novelle soll auch mehr Leistungsorientierung und
Qualitätssicherung sowie Bachelor-Fitness für den Arbeitsmarkt
bringen. Als Beispiele nannte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin die
Einführung einer leistungsorientierten Studieneingangs- und
Orientierungsphase in allen Bachelor-Studien bis 2011 sowie die
Ermöglichung eines vierjährigen Bachelorstudiums, wenn dies zur
Erlangung der Beschäftigungsfähigkeit erforderlich ist. In der Human-
und Zahnmedizin, der Veterinärmedizin sowie der Psychologie kommt es
zudem zu einer Ausweitung der Studienplätze.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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