HTU Wien: UG-Novelle hat katastrophale Folgen für die Universitäten

Die HochschülerInnenschaft an der TU Wien befürchtet durch Universitätsgesetznovelle massive Verschlechterungen für die Universitäten und ihre Studierenden

Wien (OTS) - In einer Stellungnahme (1) zeigt sich die HochschülerInnenschaft an der TU Wien (HTU Wien) über die der geplanten Novellierung des Universitätsgesetzes 2002 erschüttert.

"Die geplanten Beschneidungen der Kompetenzen des Senats sind nicht einzusehen, da der Senat das einzige Leitungsorgan der Universitäten ist, in dem alle Universitätsangehörigen vertreten sind", so Bianka Ullmann, Vorsitzende der HTU.

Ein weiteres Problem stellt die geplante Einführung der Studieneingangsphase dar: "Die Idee einer Studieneingangsphase am Beginn des Studiums ist zu begrüßen, allerdings sollte diese allein der Orientierung dienen und nicht Voraussetzung für weitere Lehrveranstaltungen im Studium sein", stellt Jasmin Müller, stellvertretende Vorsitzende der HTU, fest.

Die geplanten Änderungen zur Senkung der Drop Out Raten gehen an den tatsächlichen Problemen vorbei. Es müssen mit allen Beteiligten Lösungen gesucht und nicht Standardrezepte zur Studienzeitverringerung vorgegeben werden.

"Die HochschülerInnenschaften an den Universitäten kennen die Probleme der Studierenden am besten. Maßnahmen zur Verringerung der Drop Out Raten müssen in jedem Fall gemeinsam entwickelt werden", fügt Peter Smolek, zweiter stellvertretender Vorsitzender der HTU, hinzu.

Durch die Vorgehensweise, das Gesetz in den Nationalrat einzubringen, ohne den Interessensvertretungen die Möglichkeit zu geben, es zu begutachten, kommt es zu massiven Verschlechterungen der Studienbedingungen.

"Wir appellieren an die Mitglieder des Wissenschaftsausschusses, dem Gesetzesentwurf in der Sitzung nicht zuzustimmen, um eine entsprechende Begutachtung zu ermöglichen", so die Vorsitzenden unisono.

(1) http://www.htu.at/user/downloads/ug%20stellungnahme.pdf

Die HTU Wien (Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der TU Wien) ist die gesetzliche Interessensvertretung der Studierenden an der TU Wien.

Rückfragen & Kontakt:

Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft der TU Wien (HTU)
Jakob Möstl, Referat für Bildung und Politik
Tel.: 0650 / 9223363
Email: bipol@htu.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HTU0001