• 22.06.2009, 09:54:29
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  • OTS0059 OTW0059

Tragisches Schicksal durch Unfall bei UNO-Einsatz - keine Beschädigtenrente für Betroffenen

Hofer ersucht Sozialminister um Hilfe

Wien (OTS) - Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Ing.
Norbert Hofer wendet sich heute an die Öffentlichkeit, um auf einen
Fall aufmerksam zu machen, den er als sehr hart und ungerecht
empfindet. Aus diesem Grund hat sich Hofer auch bereits mit der Bitte
um Hilfestellung für den Betroffenen an den Sozialminister gewandt.

Hofer erläutert dazu: "An mich wurde ein Fall herangetragen, der ein
tragisches Schicksal eines Menschen beschreibt. Der betroffene Mann
verlor durch die Folgen eines Unfalles bei einem UNO-Einsatz auf den
Golanhöhen sein Bein. Doch diesem Schicksalsschlag, an sich schon
schlimm genug, folgte ein weiterer: Die Behörden verwehren ihm
nämlich aufgrund der Tatsache, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls
"compensatory time off"-Tage - eine Art Zeitausgleich - in Anspruch
genommen hat, seine ihm sonst zustehende Beschädigtenrente nach dem
Heeresversorgungsgesetz."

"Dabei hat der betroffene Mann trotz dieser CTO-Tage einen
dienstlichen Auftrag erfüllt, im Zuge dessen ihm sein Unfall passiert
ist. Hierzu hat er auch die eidesstattliche Erklärung seines
damaligen Vorgesetzten, der ihm den Auftrag erteilt hat, vorliegen",
betont Hofer. "Die Auslegung des Gesetzes ist in diesem Fall sehr
hart und ich bin gespannt, ob der Sozialminister Mitgefühl mit dem
Betroffenen zeigt und hilft", schließt Hofer.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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