Schweinegrippe: Verdachtsfall in Kärnten bestätigt

LR Kaiser: Patientin weiter auf Isolierstation im LKH Klagenfurt - Keine Gefahr für Bevölkerung

Klagenfurt (LPD) - Bestätigt hat sich der Verdacht einer Infektion mit dem Schweinegrippevirus H1N1 bei jener 25jährigen Frau, die gestern, Dienstag, mit Grippesymptomen auf die Isolierstation der Lungenabteilung am LKH Klagenfurt gebracht wurde und dort behandelt wird.

"Das Ergebnis des Rachenabstriches, der am Virologischen Institut der medizinischen Universität Wien untersucht wurde, ist positiv", erklärte heute, Mittwoch, Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser. Die Patientin erhalte am LKH Klagenfurt die beste Behandlung, es bestehe keine Gefahr für eine weitere Ausbreitung. Die Patientin werde so lange stationär behandelt, bis drei aufeinanderfolgende Rachenabstriche innerhalb von drei Tagen negativ sind, so Kaiser zum weiteren Prozedere.

"Mögliche Kontaktpersonen, Freunde und Bekannte, auch jene in Wien und die, mit denen die Patientin im Rahmen einer Hochzeit am vergangenen Wochenende in Laibach engeren Kontakt hatte, wurden bereits ausfindig gemacht. Sie werden und wurden über das Gesundheitsamt in Laibach und jenes in Wien kontaktiert und erhalten Rezepte für entsprechende Medikamente, sogenannte Neurominidasehemmer", erklärt Kaiser.

Wie sich anhand der bereits in den letzten Wochen aufgetretenen sieben Fälle von Schweinegrippe in Österreich gezeigt habe, sei diese Grippe einer normalen Influenza sehr ähnlich und daher auch sehr gut behandelbar.

"Der jetzige Fall hat gezeigt, dass die Informations- und Handlungskette in Kärnten bestens funktioniert und wir für mögliche weitere Fälle bestens gerüstet sind", so Kaiser.
(SChluss)

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