- 17.06.2009, 13:34:02
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Csörgits: "Einkommensschere muss geschlossen werden"
Csörgits lobt die Arbeit der Gleichbehandlungskommission und Gleichbehandlungsanwaltschaft
Wien (SK) - SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits verwies am
Mittwoch im Parlament bei der Debatte zur Gleichbehandlung, dass die
Einkommensschere trotz Bemühungen von verschiedensten Seiten leider
noch nicht verkleinert oder bereits geschlossen wurde. "Ein Anliegen
der europäischen Sozialpartner sei, die Rolle von Mann und Frau in
Familie und Beruf neu zu definieren, das Verantwortungsbewusstsein
der Väter in der Familie stärken, mehr Frauen in Führungspositionen
bringen und die Beseitigung der Einkommensschere zwischen Männer und
Frauen", so Csörgits. Positiv erwähnt Csörgits, dass die
österreichischen Sozialpartner nicht untätig gewesen sind und in
diese Richtung ein Positionspapier erstellt haben, dass alle vier
Interessensvertreter inklusive der Industriellenvereinigung
unterschrieben haben. ****
Wichtig sei weiters das Herausbrechen aus den teilweise
klischeehaften, traditionellen Berufssegmenten. So sollten Mädchen,
die nicht eine traditionelle Berufswahl treffen, einen Lehrplatz
finden. "Wichtig ist, dass man sich in dem Papier dazu bekannt hat,
dass die Betriebe dafür sorgen müssen, dass MitarbeiterInnen nach
einer Babypause der Einstieg in die Arbeitswelt leicht gemacht wird.
Dadurch könnte die Einkommensschere auch verkleinert werden",
erklärte die SPÖ-Sozialsprecherin. Dies werde auch bei der Umsetzung
des nationalen Aktionsplanes zu berücksichtigen sein. "Zum Abschluss
will ich noch kurz zu Quoten Stellung nehmen. Quoten sind nicht
elegant, aber ein gutes Werkzeug und Quoten sind wichtig und
notwendig damit Frauen in bestimmten Positionen stärker vertreten
sind", erklärte Csörgits abschließend. (Schluss) mw
Rückfragehinweis:
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