FPÖ-Königshofer: Paukenschlag für den österreichischen Finanzmarkt

241 Unternehmen sind von Schließung bedroht

Wien (OTS) - "Nach einer Anzeige bei der FMA (Finanzmarktaufsicht) wegen des Fehlens einer von der EU vorgeschriebenen, funktionierenden Anlegerentschädigungseinrichtung steht der Konzessionsentzug für 241 Finanzdienstleitungsunternehmen im Raum", teilt FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer mit. Betroffen davon seien Zehntausende Mitarbeiter und Kunden.

"Hat schon bisher die alte Anlegerentschädigungseinrichtung für Wertpapierdienstleister (AeW) nicht funktioniert, was 16.000 Betroffene im AMIS-Skandal leidvoll erfahren mussten, so greift auch die neue Regelung für die AeW nicht", betont Königshofer. Deshalb bestehe für den Finanzminister dringender Handlungsbedarf, "weil derzeit 241 Betriebe mit Zehntausenden Mitarbeiter und Kunden de facto in der Luft hängen". Königshofer fordert daher ein rasches Eingreifen von Finanzminister Pröll und eine zügige Sanierung dieses für den Finanzplatz Österreich gefährlichen und rufschädigenden Zustandes.

Eine diesbezügliche Anzeige wurde bei der FMA bereits eingebracht. Bitte lesen Sie diese in Kürze auf www.fpoe.at.

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