• 17.06.2009, 12:07:46
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AMA: Neue Marke "donauland SCHWEIN und RIND" präsentiert

Kastner Abholmarkt und Gastrodienst übernehmen Vertrieb

Wien (aiz.info) - Die niederösterreichische Erzeugergemeinschaft
Gut Streitdorf hat heute mit "donauland SCHWEIN und RIND" eine neue
Marke für die regionale Gastronomie präsentiert. Als starker
Vertriebspartner fungiert der Großhändler Kastner. Die Einhaltung der
definierten Qualitäts- und Herkunftskriterien wird von der AMA
Marketing abgesichert. Rund 200 Rinder- und 100 Schweinemastbetriebe
sind in das Projekt eingebunden. NÖ Agrarlandesrat Stephan Pernkopf
begrüßt und unterstützt diese Initiative. Die Produkte dieser Marke
sind ab sofort erhältlich.

Klares, nachvollziehbares Herkunftssystem

Hinter den Marken "donauland SCHWEIN" und "donauland RIND" dieser
Erzeugergemeinschaft verbirgt sich die Philosophie von Sicherheit,
Qualität und Kontrolle. Jeder Schritt in der Produktions- und
Verarbeitungskette vom Landwirt bis zum Vertrieb ist in ein
Qualitätssicherungs- und Kontrollsystem integriert. Das klare,
nachvollziehbare, freiwillige Schweine-Kennzeichnungssystem "sus"
soll in Zukunft die Herkunft und Qualität dieses Markenprodukts
absichern. Mit "sus" sollen beim "donauland SCHWEIN" freiwillige
Angaben zur Herkunft (Geburt, Mast, Schlachtung) und Qualität
gekennzeichnet, dokumentiert und abgesichert werden. Die lückenlose
Rückverfolgbarkeit soll durch die weitere Etikettierung bei der Grob-
und Feinzerlegung garantiert werden. Eigenkontrollen und
Überkontrollen (beauftragt von der AMA Marketing) sind ein weiterer
Bestandteil dieses freiwilligen Kennzeichnungssystems.

Wichtiger Schritt in der Kommunikation zwischen Wirt und Gast

So wie beim "donauland RIND" soll auch beim "donauland SCHWEIN"
die Herkunft Österreich ausgelobt werden, da bei diesen regionalen
Qualitätsprogrammen die Ferkel beziehungsweise Kälber in Österreich
geboren und in Niederösterreich gemästet und geschlachtet werden. Die
eindeutige und transparente Kennzeichnung von niederösterreichischem
Rind- und Schweinefleisch für und in der Gastronomie mit den beiden
Marken wird als wichtiger Schritt in der Kommunikation zwischen Wirt
und Gast gesehen.

Starke Regionalmarken aus Niederösterreich

"Diese Aktivitäten passen genau zum Trend in Richtung Regionalität
der Lebensmittel, denn diese steht bei der Kaufentscheidung der Wirte
und Konsumenten an vorderster Stelle, das belegt die Marktforschung.
Die Bauern produzieren auf Augenhöhe der Konsumenten, die Wirte und
Gäste kennen ihre Bauern. Dieses Vertrauensverhältnis ist die Basis
für starke Regionalmarken aus Niederösterreich", ist Werner
Habermann, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf,
überzeugt. In Niederösterreich produzieren rund 200 Rinderbetriebe
nach den AMA Gütesiegel-Kriterien für "donauland RIND" und 100
Schweinemäster für die Marke "donauland SCHWEIN".

Kastner setzt auf "donauland"-Qualität

Die Firmengruppe Kastner, einer der führenden
Gastronomie-Großhändler in Ostösterreich und Betreiber von sechs
Abholmärkten, setzt beim Fleisch künftig verstärkt auf Regionalität.
In Kooperation mit der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf hat der
Waldviertler Lebensmittelgroßhändler vor wenigen Wochen seinen
gesamten Fleisch-Einkauf umgestellt und setzt auf diese beiden
Top-Marken aus der Region.

"Die Konzentration unseres Fleischeinkaufs auf diese einzigartige
Güte aus Niederösterreich garantiert unseren mehr als 35.000 Kunden
erstklassige Qualität", zeigt sich Firmenchef Christof Kastner von
der Kooperation begeistert. Außerdem sei es gelungen, die Marke
"donauland SCHWEIN" exklusiv für die Firmengruppe Kastner zu sichern.
Das "donauland RIND" werde im Gastronomie-Großhandel ebenfalls bei
Kastner erhältlich sein. Das Unternehmen verkauft im Jahr rund 1,3
Mio. t Fleisch - und somit Markenqualität für Tausende
Gastronomiebetriebe und deren Besucher im gesamten Vertriebsgebiet.
"Die Kooperation mit Gut Streitdorf ist ein weiterer Schritt in der
Umsetzung unserer Regional-Strategie. An weiteren Konzepten wird
bereits gearbeitet", so Kastner.

AMA Marketing übernimmt Herkunfts- und Qualitätssicherung

"Die AMA Marketing begrüßt das Engagement der Firmengruppe Kastner
im Fleischbereich, weil die Konsumenten immer größeren Wert auf
regionale Spezialitäten in der Gastronomie legen. Wir werden bei
diesen beiden Markenprodukten die Herkunftssicherung ab Geburt der
Tiere wahrnehmen. Wie sehr das Regionalkonzept von Gastronomie und
Konsument angenommen wird, zeigt auch der Erfolg unseres
AMA-Gastro-Systems, dem innerhalb eines Jahres mehr als 600
Gastronomen beigetreten sind. Dieses System sichert die Herkunft der
Produkte ab, das ist eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme
zwischen Wirt und Konsument. Der Gastroanbieter hat diesbezüglich
eine besonders wichtige vermittelnde Rolle", betont Martin Greßl,
Leiter des Qualitätsmanagements in der AMA Marketing.

Land NÖ unterstützt die Produktion

"Im Feinkostladen Niederösterreich zählt vor allem die Qualität
der Produktion. Von der nachvollziehbaren Herkunft des Fleisches
profitieren Bauern und Konsumenten gleichermaßen. "donauland SCHWEIN"
und "donauland RIND" sind Garanten für die regionale Qualität. Diese
Lebensmittel bedeuten aber auch kurze Transportwege und somit
Schonung für Klima und Umwelt. Das Land unterstützt die Produktion
von regionalen Lebens- und Genussmitteln mit insgesamt rund EUR 1,4
Mio jährlich", teilte Agrarlandesrat Pernkopf mit.

Niederösterreich ist wichtiges Fleischproduktionsland

In Niederösterreich hat die Veredelung im Bereich Schweine- und
Rinderhaltung noch eine große Bedeutung. Die Erzeugergemeinschaft Gut
Streitdorf ist federführend in der Organisation der Landwirte für
Qualitätsprogramme. Aber auch in Fragen der Vermarktung und der
Marketingkonzepte, insbesondere auch für die Gastronomie, zeigt sie
sich verantwortlich. Der zunehmende Trend der Österreicher zum Außer-
Haus-Verzehr und die Absicherung der landwirtschaftlichen Produktion
sind die wichtigsten Gründe für das Engagement der
Erzeugergemeinschaft im Gastrobereich.

In Österreich werden seit 1990 um ca. 33% weniger Jungstiere und
10% weniger Schweine gemästet. Im internationalen Wettbewerb gelten
heimische Betriebe als Zwerge. Hierzulande hat ein Rinderhalter
durchschnittlich 23 Tiere im Stall, in Deutschland sind es 69 und in
Brasilien ca. 2.000 Rinder. In der Schweineproduktion hält ein
Landwirt in Österreich im Schnitt 70 Tiere auf seinem Hof, in
Dänemark 1.500 und in Irland 2.000. Die günstigeren Produktionskosten
in anderen Ländern in Europa sind ein Grund für die stetig
zunehmenden Lebendimporte nach Österreich. Mittlerweile werden
jährlich 80.000 Rinder und 1.000.000 Schweine importiert.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Mag. Hermine HACKL
   Leiterin Unternehmenskommunikation 
   Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH.
   Dresdner Straße 68a,  A-1200 Wien 
   Tel. *43/1/33151-404 
   Fax: *43/1/33151-499
   Mobil 0664/837 61 78 
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.ama-marketing.at

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