AMA: Neue Marke "donauland SCHWEIN und RIND" präsentiert

Kastner Abholmarkt und Gastrodienst übernehmen Vertrieb

Wien (aiz.info) - Die niederösterreichische Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf hat heute mit "donauland SCHWEIN und RIND" eine neue Marke für die regionale Gastronomie präsentiert. Als starker Vertriebspartner fungiert der Großhändler Kastner. Die Einhaltung der definierten Qualitäts- und Herkunftskriterien wird von der AMA Marketing abgesichert. Rund 200 Rinder- und 100 Schweinemastbetriebe sind in das Projekt eingebunden. NÖ Agrarlandesrat Stephan Pernkopf begrüßt und unterstützt diese Initiative. Die Produkte dieser Marke sind ab sofort erhältlich.

Klares, nachvollziehbares Herkunftssystem

Hinter den Marken "donauland SCHWEIN" und "donauland RIND" dieser Erzeugergemeinschaft verbirgt sich die Philosophie von Sicherheit, Qualität und Kontrolle. Jeder Schritt in der Produktions- und Verarbeitungskette vom Landwirt bis zum Vertrieb ist in ein Qualitätssicherungs- und Kontrollsystem integriert. Das klare, nachvollziehbare, freiwillige Schweine-Kennzeichnungssystem "sus" soll in Zukunft die Herkunft und Qualität dieses Markenprodukts absichern. Mit "sus" sollen beim "donauland SCHWEIN" freiwillige Angaben zur Herkunft (Geburt, Mast, Schlachtung) und Qualität gekennzeichnet, dokumentiert und abgesichert werden. Die lückenlose Rückverfolgbarkeit soll durch die weitere Etikettierung bei der Grob-und Feinzerlegung garantiert werden. Eigenkontrollen und Überkontrollen (beauftragt von der AMA Marketing) sind ein weiterer Bestandteil dieses freiwilligen Kennzeichnungssystems.

Wichtiger Schritt in der Kommunikation zwischen Wirt und Gast

So wie beim "donauland RIND" soll auch beim "donauland SCHWEIN" die Herkunft Österreich ausgelobt werden, da bei diesen regionalen Qualitätsprogrammen die Ferkel beziehungsweise Kälber in Österreich geboren und in Niederösterreich gemästet und geschlachtet werden. Die eindeutige und transparente Kennzeichnung von niederösterreichischem Rind- und Schweinefleisch für und in der Gastronomie mit den beiden Marken wird als wichtiger Schritt in der Kommunikation zwischen Wirt und Gast gesehen.

Starke Regionalmarken aus Niederösterreich

"Diese Aktivitäten passen genau zum Trend in Richtung Regionalität der Lebensmittel, denn diese steht bei der Kaufentscheidung der Wirte und Konsumenten an vorderster Stelle, das belegt die Marktforschung. Die Bauern produzieren auf Augenhöhe der Konsumenten, die Wirte und Gäste kennen ihre Bauern. Dieses Vertrauensverhältnis ist die Basis für starke Regionalmarken aus Niederösterreich", ist Werner Habermann, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf, überzeugt. In Niederösterreich produzieren rund 200 Rinderbetriebe nach den AMA Gütesiegel-Kriterien für "donauland RIND" und 100 Schweinemäster für die Marke "donauland SCHWEIN".

Kastner setzt auf "donauland"-Qualität

Die Firmengruppe Kastner, einer der führenden Gastronomie-Großhändler in Ostösterreich und Betreiber von sechs Abholmärkten, setzt beim Fleisch künftig verstärkt auf Regionalität. In Kooperation mit der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf hat der Waldviertler Lebensmittelgroßhändler vor wenigen Wochen seinen gesamten Fleisch-Einkauf umgestellt und setzt auf diese beiden Top-Marken aus der Region.

"Die Konzentration unseres Fleischeinkaufs auf diese einzigartige Güte aus Niederösterreich garantiert unseren mehr als 35.000 Kunden erstklassige Qualität", zeigt sich Firmenchef Christof Kastner von der Kooperation begeistert. Außerdem sei es gelungen, die Marke "donauland SCHWEIN" exklusiv für die Firmengruppe Kastner zu sichern. Das "donauland RIND" werde im Gastronomie-Großhandel ebenfalls bei Kastner erhältlich sein. Das Unternehmen verkauft im Jahr rund 1,3 Mio. t Fleisch - und somit Markenqualität für Tausende Gastronomiebetriebe und deren Besucher im gesamten Vertriebsgebiet. "Die Kooperation mit Gut Streitdorf ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung unserer Regional-Strategie. An weiteren Konzepten wird bereits gearbeitet", so Kastner.

AMA Marketing übernimmt Herkunfts- und Qualitätssicherung

"Die AMA Marketing begrüßt das Engagement der Firmengruppe Kastner im Fleischbereich, weil die Konsumenten immer größeren Wert auf regionale Spezialitäten in der Gastronomie legen. Wir werden bei diesen beiden Markenprodukten die Herkunftssicherung ab Geburt der Tiere wahrnehmen. Wie sehr das Regionalkonzept von Gastronomie und Konsument angenommen wird, zeigt auch der Erfolg unseres AMA-Gastro-Systems, dem innerhalb eines Jahres mehr als 600 Gastronomen beigetreten sind. Dieses System sichert die Herkunft der Produkte ab, das ist eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme zwischen Wirt und Konsument. Der Gastroanbieter hat diesbezüglich eine besonders wichtige vermittelnde Rolle", betont Martin Greßl, Leiter des Qualitätsmanagements in der AMA Marketing.

Land NÖ unterstützt die Produktion

"Im Feinkostladen Niederösterreich zählt vor allem die Qualität der Produktion. Von der nachvollziehbaren Herkunft des Fleisches profitieren Bauern und Konsumenten gleichermaßen. "donauland SCHWEIN" und "donauland RIND" sind Garanten für die regionale Qualität. Diese Lebensmittel bedeuten aber auch kurze Transportwege und somit Schonung für Klima und Umwelt. Das Land unterstützt die Produktion von regionalen Lebens- und Genussmitteln mit insgesamt rund EUR 1,4 Mio jährlich", teilte Agrarlandesrat Pernkopf mit.

Niederösterreich ist wichtiges Fleischproduktionsland

In Niederösterreich hat die Veredelung im Bereich Schweine- und Rinderhaltung noch eine große Bedeutung. Die Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf ist federführend in der Organisation der Landwirte für Qualitätsprogramme. Aber auch in Fragen der Vermarktung und der Marketingkonzepte, insbesondere auch für die Gastronomie, zeigt sie sich verantwortlich. Der zunehmende Trend der Österreicher zum Außer-Haus-Verzehr und die Absicherung der landwirtschaftlichen Produktion sind die wichtigsten Gründe für das Engagement der Erzeugergemeinschaft im Gastrobereich.

In Österreich werden seit 1990 um ca. 33% weniger Jungstiere und 10% weniger Schweine gemästet. Im internationalen Wettbewerb gelten heimische Betriebe als Zwerge. Hierzulande hat ein Rinderhalter durchschnittlich 23 Tiere im Stall, in Deutschland sind es 69 und in Brasilien ca. 2.000 Rinder. In der Schweineproduktion hält ein Landwirt in Österreich im Schnitt 70 Tiere auf seinem Hof, in Dänemark 1.500 und in Irland 2.000. Die günstigeren Produktionskosten in anderen Ländern in Europa sind ein Grund für die stetig zunehmenden Lebendimporte nach Österreich. Mittlerweile werden jährlich 80.000 Rinder und 1.000.000 Schweine importiert.
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