• 12.06.2009, 11:29:55
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GPA-djp-Katzian zu WIFO: Industriellenvereinigung verlässt Konsensweg

Aktivitäten der IV gegenüber WIFO riechen stark nach politischer Revanche

Wien (GPA-djp) - "Die geplanten Budgetkürzungen der
Industriellenvereinigung für das Wirtschaftsforschungsinstitut und
insbesondere die Begründung dafür, sind ein bedrohliches Signal, das
stark nach politischer Revanche für wissenschaftliche Standpunkte
riecht. Man erweist damit der in Österreich gepflegten
Konsensdemokratie keinen guten Dienst", erklärt der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp), Wolfgang Katzian.++++

"Wir sollten froh sein, in Österreich ein derart kompetentes und
seriöses Wirtschaftsforschungsinstitut zu haben, das nicht die
politische Opportunität, sondern wissenschaftliche Erkenntnis und das
Wohl der Gesellschaft als Leitgedanken hat. Als Gewerkschaft sind wir
auch nicht immer mit allen Resultaten von Studien hundertprozentig
einverstanden. Ich hätte aber niemals daran gedacht, deshalb
Subventionen für das WIFO in Frage zu stellen. Ich hoffe, dass die

besonnen Kräfte innerhalb der Industrie erkennen, dass dieser Schritt
der sozialpartnerschaftlichen  und demokratischen Kultur im Lande
keinen guten Dienst erweist", so Katzian.

ÖGB, 12. Juni 2009                                 Nr. 371

Rückfragehinweis:

GPA-DJP
   Mag. Martin Panholzer
   Tel.:   05 0301-21511
   Mobil: 05 0301-61511
   E-Mail: [email protected]
   www.gpa-djp.at

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