- 10.06.2009, 10:24:58
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Mit der Notruf-Karte sicher in den Urlaub
Euro-Notruf 112 und "Erste Hilfe am Handy" helfen, Leben zu retten
Wien (OTS) - Mit dem Euro-Notruf 112 (der EU-weiten Notrufnummer)
und dem Mobiltelefon ist die Voraussetzung für eine schnellstmögliche
Rettungsaktion geschaffen. Denn einer der ersten Schritte bei der
Hilfeleistung ist es, den Notruf abzusetzen und professionelle Hilfe
herbeizuholen. Schnelle Information an die Leitstelle sowie eine
möglichst präzise Schilderung der Ereignisse sind Voraussetzung für
die bestmögliche Hilfe. Denn im Notfall zählt jede Sekunde.
Das Forum Mobilkommunikation (FMK) und der Samariterbund haben
gemeinsam die Notruf-Karte mit dem Aufkleber "112" aufgelegt, um kurz
vor der Urlaubsreisezeit besonders auf diese Thematik hinzuweisen.
"Der Euro-Notruf 112 funktioniert in 37 Ländern und kann auch ohne
Vertrag, SIM-Karte oder Guthaben angewählt werden", erklärt
FMK-Präsident Michael Krammer bei der gemeinsamen Pressekonferenz des
FMK und des Samariterbundes am 10. Juni 2009, bei der ein
umfangreiches Servicepaket für Urlauberinnen und Urlauber präsentiert
wurde.
Neben der Notrufkarte im Scheckkartenformat inklusive Aufkleber
finden Sie auf den Websites von FMK und Samariterbund
- die Landkarte jener Länder, wo der 112er gilt,
- den Englisch-Sprachführer für die Notrufsituation zum
Herausschneiden und
- die direkten Hilfsanleitungen ebenfalls in englischer Sprache.
"Das Handy ist als schneller Retter unschlagbar. Dazu braucht es
aber auch die Mobilfunkinfrastruktur als verlässliches Rückgrat",
streicht Krammer den Wert der Mobilfunktechnologie heraus.
Ein weiterer Schritt in der Rettungskette ist, Erste Hilfe zu
leisten. "Uns war es besonders wichtig, dass die Notruf-Karte auch
auf das Erste-Hilfe-Modul am Handy hinweist. Rasch kann sich jeder
Handybesitzer Anleitungen für den Notfall herunterladen. Der Nutzer
erhält Schritt für Schritt Anleitungen, was im Notfall zu tun ist.
Leider ist die Zahl jener Verkehrsteilnehmer noch immer sehr groß,
die sich vor Hilfemaßnahmen am Unfallort scheuen", erklärt Franz
Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.
Was gilt es beim Absetzen eines Notrufs zu beachten:
1. Wo genau ist der Notfallort?
2. Wer ruft an?
3. Was ist passiert?
4. Warten auf Rückfragen?
Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.
Der Euro-Notruf (112) war im Vorjahr bei den gewählten
Notrufnummern der Einsatzkräfte die Nummer 1 mit 993.200 Anrufen.
Allein in den Sommermonaten Juli und August gingen 162.424 Notrufe
ein. Der Euro-Notruf ist die eine Nummer für alle Notfälle und
funktioniert selbst in entlegenen Gebieten ohne Empfang im eigenen
Netz.
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Erst wenn professionelle Hilfe angefordert wurde, sind
Erste-Hilfe-Maßnahmen zu setzen. Der "Samariter" gibt kompakte
Anleitungen.
Leichte, verständliche und gut bebilderte Erste-Hilfe-Anleitungen
für Notfälle können auf das eigene Handy heruntergeladen werden.
Egal, ob es sich um einen Herzinfarkt, Sport- oder Verkehrsunfall
handelt: Das Handy unterstützt den Ersthelfer mit präzisen
Anweisungen und hilft so, Leben zu retten.
Die Handy-Applikation, die für fast alle gängigen Handy-Modelle
geeignet ist, wurde ausgeweitet. Jetzt kann man den
Erste-Hilfe-Assistenten auch auf iPhones laden. In der iTunes Rubrik
"Gesundheit und Fitness" ist "der Samariter" top gereiht, europaweit
gibt es derzeit schon über 60.000 Downloads.
Die mobile Erste Hilfe fürs Handy funktioniert über
www.dersamariter.at oder SMS mit dem Text "SAMARITER" an die Nummer
0828 22 500. Der "Samariter" ersetzt aber natürlich keinen Besuch
eines Erste-Hilfe-Kurses!
Appell zur Ersten-Hilfe
"Jeder von uns setzt 'statistisch gesehen' einmal in seinem Leben
einen Notruf ab. Die richtigen Hilfsmaßnahmen und das Handy können
somit für jeden von uns zum Lebensretter werden. Mit der Notruf-Karte
112 haben Sie die wichtigsten Information kompakt bei der Hand",
rufen Krammer und Schnabel gemeinsam auf, sich auf das
Erste-Hilfe-Thema vorzubereiten auf jeden Fall" erste Hilfe zu
leisten..
Service:
In folgenden Ländern (37) gilt der Euro-Notruf 112:
Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer,
Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island,
Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco,
Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino,
Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien,
Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vatikan, Zypern
Die Notfallkarte inklusive 112-er Aufkleber gibt es kostenlos beim
FMK unter Email: [email protected] oder Tel. 01/58839-14 und
beim Samariterbund unter Email: [email protected] oder Tel.:
01/ 891 45 - 223. Die diversen Serviceleistungen finden sie auf den
Websites www.fmk.at sowie www.samariterbund.net
Rückfragehinweis:
Michael Buchner, Pressesprecher Forum Mobilkommunikation Mariahilfer Straße 37-39, A- 1060 Wien Mobil: + 43 699 1 588 39 15 Tel: + 43 1 588 39 15 Fax: + 43 1 586 69 71 E-Mail: [email protected] Internet: www.fmk.at Martina Vitek Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Hollergasse 2 - 6, 1150 Wien Tel.: +43-1-89145-227 Fax: +43-1-89145-99227 Mobil: +43-664-3582386 E-Mail: [email protected] web: www.samariterbund.net
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