Heinisch-Hosek: Stalking darf nicht verharmlost werden

Frauenministerin fordert von Justizministerin Evaluierung des Anti-Stalking-Gesetzes fertigzustellen

Wien (OTS) - "Dass bis zu 18 Prozent der Frauen Opfer von Stalking sind, ist skandalös. Stalking ist ein massiver Eingriff in das Leben der Opfer und hat negative Folgen auf die Gesundheit und das soziale Leben von Frauen. Stalking darf daher nicht verharmlost werden", meinte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich einer heute erstmalig veröffentlichten Stalking-Studie mit 2.000 Frauen aus der Steiermark.

Gleichzeitig betonte aber die Ministerin, dass Opfer von Stalking durch das mit 1. Juli 2006 in Kraft getretene Anti-Stalking-Gesetz nun schon seit fast drei Jahren vor dieser Art der Gewalt geschützt würden.

"Den kommenden dritten Jahrestag der Einführung des "Anti-Stalking"-Gesetzes müssen wir nun zum Anlass nehmen, um die Wirksamkeit dieses Gesetzes zu evaluieren und es auf seine Effizienz zu überprüfen. Die heutige erste Studie aus der Steiermark zeigt uns das sehr deutlich", so die Ministerin. "Schon im Jahr 2007 wurde von der damaligen Justizministerin Maria Berger eine Evaluierung des Anti-Stalking-Gesetzes angekündigt. "Ich appelliere daher an Justizministerin Claudia Bandion-Ortner nachdrücklich, die in Auftrag gegebene bundesweite Evaluierungsstudie fertig zu stellen", so Heinisch-Hosek.

"Es ist mir wichtig, dass die Gesamtergebnisse dieser Evaluierungsstudie rasch vorliegen. Denn je nachdem wie diese ausfallen, müssen wir über weitere gesetzliche Verbesserungen nachdenken", so Heinisch-Hosek abschließend.

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