• 28.05.2009, 12:27:21
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  • OTS0175 OTW0175

Unqualifizierte Polemik des Fachverbandes der Pensionskassen

Pekabe antwortet auf Janda

Wien (OTS) - Pekabe verbreitet in Sachen Pensionskassen keine
"sachlich falschen Aussagen", wie der Sprecher des Fachverbandes der
Pensionskassen im Börsen-Express behauptet, und verwahrt sich
dagegen, als "nicht repräsentative Gruppierung" abgetan zu werden.

Pekabe ist keineswegs ein "politischer Verein", sondern eine
Interessenvertretung der rechtlosen Pensionskassenberechtigten ohne
jegliche parteipolitische Bindung. Wir vereinen in unseren Reihen 24
Arbeitsgruppen oder Vereine von "Pensionskassengeschädigten" aus
allen Branchen. Und in der Sache können wir überhaupt als Anwalt
aller nahezu 600.000 Betroffenen gelten.

Unsere Vorwürfe gegenüber den Pensionskassen sind in keiner Weise
politisch geprägt! Was der Entwicklung der 2.Säule dagegen wirklich
abträglich ist, sind die unfundierten Behauptungen des Fachverbandes,
mit denen man seit Jahren versucht, das eigene Unvermögen zu
kaschieren und die politisch Verantwortlichen "einzulullen".

Die immer zitierten "alten Sonderverträge" betreffen neben
10.000en Pensionisten auch etwa ¼ Million Anwartschaftsberechtigte,
deren künftige Pensionen genauso unter den alten und aktuellen
Verlusten leiden werden! Dass der Fachverband heute bereits von
42.000 von Pensionsverlusten Betroffenen spricht, ist ja immerhin
etwas. Dass jedoch die hunderttausenden, ebenso voll betroffenen
Anwartschaftsberechtigten beharrlich verschwiegen werden, sehen wir
als den wiederholten Versuch einer vorsätzlichen Täuschung der
Öffentlichkeit.

Dass Pekabe auch die Erwartung eines Inflationsausgleichs in seine
Berechnungen einbezieht, ist wohl selbstverständlich, da die
Pensionskassen anlässlich der Übertragungen Ende der 1990er Jahre
dies auch, im Falle der Mitarbeiter der Erste Bank z. B. sogar in
"Zertifikaten", versprochen haben. Dass man sich seitens der
Pensionskassen bereits nach dem "ersten Jahrhundertgau" von diesem
Ziel verabschiedet hatte, ist ein offensichtliches
Unfähigkeitseingeständnis! Eine Pensionszusage, die keine Inflation
berücksichtigt, ist eine Zumutung, da der Kaufkraftverlust allein
bereits Teile der (künftigen) Pensionen auffrisst (im Schnitt derzeit
gut 2% jährlich, also seit 2000 immerhin bereits 20% nur aus diesem
Titel!!!).

Die ausschließliche Kalkulation von Performanceentwicklungen ist
überhaupt als Eingeständnis der Unfähigkeit zu werten, denn man hat
sich ursprünglich nicht zu "Performances" verpflichtet, sondern zur
Erreichung entsprechender Rechnungszinsen und eines rechnungsmäßigen
Überschusses, der die Inflation abgelten sollte! Die krasse
Verfehlung der versprochenen Rechnungszinsen seit 2000 dadurch
totschweigen zu wollen, dass man "Performances" als Zielerreichungen
darstellt, ist Unverfrorenheit.

Rückfragehinweis:
Günter Braun
mailto:[email protected]
Tel.: 0699 - 111 58 699
www.pekabe.at

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