• 28.05.2009, 11:16:55
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  • OTS0125 OTW0125

Schieder: EU-Finanzaufsicht Schritt in die richtige Richtung, der aber noch Verbesserungen braucht

Wien (SK) - "Die gestern präsentierten Vorschläge der
EU-Kommission für eine neue EU-Finanzaufsicht gehen in die richtige
Richtung und sind deshalb grundsätzlich zu begrüßen", erklärte
Finanzstaatssekretär Andreas Schieder am Donnerstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Gleichzeitig werde es als nächstes auch darum
gehen, die europäische Finanzaufsicht so auszustatten, dass sie auch
wirklich aktiv werden kann. "Nachdem sich hier im Vorschlag der
Kommission zu wenig findet, wird es die Aufgabe des neuen
Europäischen Parlaments sein, der EU-Finanzaufsicht den nötigen Biss
zu verleihen und die richtigen Werkzeuge in die Hand zu geben." ****

Die Aufsicht, die auf den Vorschlägen der De-Larosière-Gruppe fußt,
sei die richtige Antwort auf die finanz- und wirtschaftspolitische
Krise der letzten Monate. "Wir haben klar und deutlich gesehen, dass
internationale Finanzströme und -transaktionen mit nationalen
Kontrollen nicht mehr in die Schranken gewiesen werden können und
sich selbst in den Ruin treiben. Dafür braucht es auch internationale
Kontrollorgane und in diese richtige Richtung gehen die Schritte,
wenn auch im aktuellen Vorschlag nicht weit genug." Schieder zeigte
sich aber zuversichtlich, dass die nötigen Schritte folgen werden, um
dauerhaft und nachhaltig eine funktionierende und kontrollierende
europäische Finanzaufsicht zu schaffen. (Schluss) ps

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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