• 20.05.2009, 20:48:59
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  • OTS0325 OTW0325

Rudas: Kampf gegen Faschismus ist moralische, keine strategische Entscheidung

Petzners Aussagen schlicht unwahr

Wien (OTS) - SPÖ-Bundesgeschäftführerin Laura Rudas wies die
Behauptungen von BZÖ-Abg. Stefan Petzner im Zusammenhang mit ihrer
harten Kritik an der FPÖ als schlichte Unwahrheit zurück.

"Als Sozialdemokratin muss ich mich nicht dafür rechtfertigen, warum
wir einen aufrechten Kampf gegen Faschismus führen. Das ist eine
moralische und keine strategische Entscheidung", so Laura Rudas. Sie
betonte, dass es keine Verharmlosung von Rechtsextremismus geben darf
und "es darf uns nicht egal sein,wenn Vorfälle passieren, wie in
Ebensee". Die SPÖ-Abgeordnete machte deutlich, dass es sich hierbei
nur um eine Minderheit handle, "aber kein einziger Fall darf
passieren, ohne dass wir nicht spätestens ab diesem Moment wachsam
sind". ****

Gott sei Dank, so Rudas, gäbe es eine Zivilgesellschaft und eine
überwiegende Mehrheit in diesem Land, "die sagt, sie lässt
Antisemitismus und Hetze nicht zu" und sie habe genug vom verkehrten
Geschichtsbild der FPÖ. "Gott sei Dank ist die Mehrheit in Österreich
gegen Radikalisierung und schreit hier auch auf". Daher auch die
massive Berichterstattung in den letzten Tagen zu diesem Thema,
erläuterte Rudas. Als Politikerin und Politiker im Hohen Haus sei man
moralisches Vorbild für die Österreicherinnen und Österreicher. "Und
hier haben Sie sich an der Nase zu nehmen und niemand anderer", so
Rudas in Richtung FPÖ-Strache.

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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