• 20.05.2009, 09:37:50
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FPÖ-Themessl: Keine Moschee in der Gemeinde Nenzing

FPÖ für freie Religionsausübung in Gebetshäusern, aber garantiert gegen Errichtung von islamischen Herrschaftssymbolen

Wien (OTS) - "Offenbar wäre es ihm lieber gewesen, das islamische
Gebetshaus direkt im Ortszentrum zu belassen", bemerkt der FPÖ-NAbg.
Bernhard Themessl zu den Äußerungen des orangen Abgeordneten Hagen.
Dieser habe ja komplett fälschlicherweise behauptet, der
freiheitliche Bürgermeister Kasseroler im Vorarlberger Nenzing
spreche sich für den Bau eine Moschee in seiner Gemeinde aus.

Themessl korrigiert den Sachverhalt folgendermaßen: "Der Nenzinger
FPÖ-Bürgermeister Kasseroler hat es im Rahmen einer Bürgerbeteiligung
durchgesetzt, das unmittelbar im Ortskern seiner Gemeinde befindliche
islamische Gebetshaus an den Ortsrand zu verlegen, da es immer wieder
zu diversen Beeinträchtigungen der Anrainer gekommen ist." Themessl
erklärt, dass der für den neuen Standort rechtsgültige Baubescheid
eindeutig ein Gebetshaus ohne Kuppel und Minarett betreffe.

Wenn BZÖ-Hagen nun aufgrund dieser Vorgangsweise von Bürgermeister
Kasseroler von einer Befürwortung von einem Moschee-Bau durch die FPÖ
spreche, müsse man fragen, ob der orange Mandatar überhaupt den
markanten Unterschied zwischen Gebetshaus und Moschee mit Minarett
kenne, sagt Themessl. Er betont, dass die FPÖ nichts gegen ein
Gebetshaus einzuwenden habe und für die freie Religionsausübung
stehe. Ein Minarett allerdings sei durchaus als Herrschaftssymbol zu
bezeichnen und dagegen spreche sich die FPÖ garantiert aus.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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