• 20.05.2009, 09:06:18
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  • OTS0023 OTW0023

FPÖ: Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft verhindern

Hofer: Maßnahmenpaket muss geschnürt werden

Wien (OTS) - "Die Artenvielfalt und die Diversität der Ökosysteme
ist gefährdet" weist der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Ing.
Norbert Hofer auf ein vorhandenes Problem hin und belegt dies mit
folgenden Zahlen: "90 Prozent der Kohl-, Tomaten- und Maissorten
gingen in den letzten 10 Jahren verloren; jede vierte Säugetierart
ist vom Aussterben bedroht; von 1960 bis 1990 verschwand ein Fünftel
der tropischen Wälder; sechs Prozent der Erdoberfläche bestehen aus
Wüsten, die durch menschliche Einwirkung entstanden; mehr als zwei
Drittel des Weide- und Ackerlandes in Afrika, Lateinamerika und Asien
gelten als degradiert."

Die Gründe für den Rückgang der Artenvielfalt sind unterschiedlich.
Der bedeutendste Faktor scheint das Bevölkerungswachstum und die
daraus resultierende, sich immer weiter verschärfende Knappheit der
endlichen Ressourcen zu sein.

Ein weiteres Problem stellt jedoch der Einsatz von Gentechnik in der
Landwirtschaft dar. Für die FPÖ wäre daher ein großflächiger Einsatz
der Agrogentechnik irreversibel, "er würde nicht nur die
Artenvielfalt gefährden, sondern die Souveränität fast aller
Nationalstaaten untergraben und unvorhersehbare Folgen für die
menschliche und tierische Gesundheit und die betroffenen Ökosysteme
mit sich bringen", betont Hofer.

"Daher habe ich im Nationalrat eine Antrag eingebracht, worin ich die
Bundesregierung auffordere, ein Maßnahmenpaket zu schnüren, um den
Einsatz von Gentechnik in unserer Landwirtschaft dauerhaft zu
verhindern", erklärt der freiheitliche Umweltsprecher abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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