• 15.05.2009, 19:27:11
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Neues Volksblatt: "Unten durch" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 16. Mai 2009

Linz (OTS) - Die SPÖ ist bei der Jugend unten durch. Das hat eine
Studie ergeben, die vom SORA-Institut im Auftrag von vornehmlich
SPÖ-dominierten Institutionen erstellt wurden ist. Der Vorwurf eines
Gefälligkeitsgutachtens für die ÖVP zieht nicht, auch wenn die ÖVP
daraus als Nummer eins bei den Jungwählern hervor geht. Und zwar vor
der FPÖ, gefolgt von den Grünen; um Platz vier matcht sich die SPÖ
mit dem BZÖ.
Wunder ist das schlechte Abschneiden der SPÖ nicht, denn der
Stammwähleranteil ist bei den Jungen verschwindend gering; gewählt
wird, wer das beste Angebot hat.
Was hat denn die SPÖ anzubieten? Lautes Geschrei gegen die Reichen,
die es sich überall richten - während gleichzeitig die Genossen in
Oberösterreich und in der Steiermark ihre finanziellen Schäfchen mit
Privatstiftungen ins Trockene bringen.
Auch die ungebremste Schuldenpolitik der SPÖ ist nicht nach dem
Geschmack der Jungen, die ganz genau wissen, dass ihnen damit ihre
Zukunft gestohlen wird. Und das Lavieren der SPÖ in der
Ausländerfrage, zuletzt im EU-Parlament, ist auch kein Plus bei den
Jungen, die in der Schule und beim Fortgehen so ihre Erfahrungen
machen.
Der Jugend wird oft politisches Desinteresse vorgeworfen. Aber wie es
ausschaut wissen sie recht gut, was und wen sie wollen - und wen
nicht!

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt
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Tel. 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
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