- 15.05.2009, 11:54:30
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Pröll trifft IWF-Direktor Strauss-Kahn: "Getroffene Maßnahmen ausreichend - Bankenpaket wirkt"
Berechnungsfehler des IWF korrigiert - Herausforderung in Osteuropa mit den bereits beschlossenen Paketen absolut bewältigbar
Wien (OTS) - "Wir haben in unserem gemeinsamen Meeting mit
IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn und OeNB-Gouverneur Ewald
Nowotny Österreichs Situation beleuchtet und neue Daten ausgetauscht.
Dabei zeigt sich deutlich, dass unsere Handlungsweise richtig war.
Mit den Stimulationspaketen sowie der Steuerreform 2009 haben wir
punktgenau geholfen und Anreize für die Wirtschaft geschaffen",
betonte Finanzminister Josef Pröll in einem gemeinsamen
Pressestatement mit IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn und
OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny. Die Regierung habe deutlich mehr
Maßnahmen mit einem größeren Volumen als andere Länder beschlossen
und hoffe damit, den Abschwung gegen Ende des Jahres abbremsen zu
können.
"Die falschen Zahlen, die der IWF für seine Berechnungen benutzte
sind jetzt richtig gestellt worden. Anhand der neuen Berechnungen
sieht man, dass die Herausforderung in Osteuropa mit den bereits
beschlossenen Paketen absolut bewältigbar sind. Das Bankenpaket
wirkt", sagte Pröll. Auch OeNB-Gouverneur Nowotny erklärte: "Das
heimische Bankenpaket ist ausreichend. Vor allem, da man die
Situation in Osteuropa differenziert sehen muss. Besonders in den
neuen EU-Staaten sind eine Reihe von Sicherheitsnetzen aktiviert
worden und sorgen gemeinsam mit dem IWF für Stabilität."
Zu den Berechnungen des IWF hielt Strauss-Kahn fest: "Ja, wir haben
einen Fehler gemacht, den wir mittlerweile korrigiert haben. Wir
werden dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert." Darüber
hinaus betonte er, dass er die Ansichten von Paul Krugman nicht
teile: "Die von Österreich getroffenen Maßnahmen entsprechen voll und
ganz den Empfehlungen des IWF. Die Situation Österreichs ist
insgesamt gut und die Herausforderungen für Österreich in Bezug auf
Osteuropa unterscheiden sich nicht von jenen anderer Staaten."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Finanzen
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 514 33 - 500 004
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