- 15.05.2009, 10:53:28
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Präsident Kalliauer solidarisiert sich mit Postlern und sagt allen geplanten Protestmaßnahmen der Postgewerkschaft Unterstützung zu
Linz (OTS) - Die geplante Auslagerung der Briefzustellung der Post
an private Zustellfirmen sorgt in der Arbeiterkammer Oberösterreich
für Empörung. "Das übt mitten in die laufenden
Kollektivvertragsverhandlungen massiven Druck auf die Löhne aus und
gefährdet tausende Arbeitsplätze. Die Arbeiterkammer unterstützt
daher alle von der Postgewerkschaft für notwendig befundenen
Protestmaßnahmen, bis hin zum Streik", erklärt sich Präsident Dr.
Johann Kalliauer mit den Postlern/-innen solidarisch.
Zehn Prozent ihrer Zustellbezirke will die Post an Tochterfirmen
oder private Dienstleister abgeben. Oberösterreich wäre besonders
stark betroffen. Mit Linz, Wels, Lambach, Marchtrenk und Asten stehen
gleich fünf oberösterreichische Bezirke auf der Liste. Zahlreiche
Arbeitsplätze von Postzustellern sind bedroht.
Durch diese einseitige Maßnahme will die Post offensichtlich Druck
auf die Löhne der Postmitarbeiter/-innen ausüben und unterläuft
gezielt die aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen. Dass die
Postler/-innen den Behauptungen ihres Managements, es würden keine
Mitarbeiter/-innen gekündigt, nicht glauben, ist angesichts der
bisherigen Vorgehensweise des Postvorstandes nur verständlich.
Die Postgewerkschaft befürchtet, dass die Pläne noch heuer zur
Auslagerung von fast 2000 Mitarbeitern und langfristig zu 6000
Kündigungen führen.
"Wenn sich die Postler gegen solche einseitigen Maßnahmen des
Managements und die drohende Vernichtung tausender Arbeitsplätze
wehren, bekommen sie von der Arbeiterkammer jede Unterstützung die
sie brauchen", erklärte der AK-Präsident.
Kontakt: Dr. Walter Sturm, Tel. 050/6906-2192
E-Mail: [email protected]
Rückfragehinweis:
Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Tel.: (0732) 6906-2182
mailto:[email protected]
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