Präsident Kalliauer solidarisiert sich mit Postlern und sagt allen geplanten Protestmaßnahmen der Postgewerkschaft Unterstützung zu

Linz (OTS) - Die geplante Auslagerung der Briefzustellung der Post an private Zustellfirmen sorgt in der Arbeiterkammer Oberösterreich für Empörung. "Das übt mitten in die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen massiven Druck auf die Löhne aus und gefährdet tausende Arbeitsplätze. Die Arbeiterkammer unterstützt daher alle von der Postgewerkschaft für notwendig befundenen Protestmaßnahmen, bis hin zum Streik", erklärt sich Präsident Dr. Johann Kalliauer mit den Postlern/-innen solidarisch.

Zehn Prozent ihrer Zustellbezirke will die Post an Tochterfirmen oder private Dienstleister abgeben. Oberösterreich wäre besonders stark betroffen. Mit Linz, Wels, Lambach, Marchtrenk und Asten stehen gleich fünf oberösterreichische Bezirke auf der Liste. Zahlreiche Arbeitsplätze von Postzustellern sind bedroht.

Durch diese einseitige Maßnahme will die Post offensichtlich Druck auf die Löhne der Postmitarbeiter/-innen ausüben und unterläuft gezielt die aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen. Dass die Postler/-innen den Behauptungen ihres Managements, es würden keine Mitarbeiter/-innen gekündigt, nicht glauben, ist angesichts der bisherigen Vorgehensweise des Postvorstandes nur verständlich.

Die Postgewerkschaft befürchtet, dass die Pläne noch heuer zur Auslagerung von fast 2000 Mitarbeitern und langfristig zu 6000 Kündigungen führen.

"Wenn sich die Postler gegen solche einseitigen Maßnahmen des Managements und die drohende Vernichtung tausender Arbeitsplätze wehren, bekommen sie von der Arbeiterkammer jede Unterstützung die sie brauchen", erklärte der AK-Präsident.

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