• 15.05.2009, 09:48:09
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  • OTS0075 OTW0075

ACHTUNG KORREKTUR zu OTS0054 RÜCKFRAGEHINWEIS: WKÖ begrüßt finanzielle Unterstützung des österreichischen Werberates durch die Politik

Hochhauser: "Selbstregulierung ist verpflichtenden gesetzlichen Regelungen jedenfalls vorzuziehen" - Medienförderung für Private "wichtiges und richtiges Signal"

Wien (PWK377) - "Die finanzielle Unterstützung des Werberates ist
ein klares Signal für die Bedeutung der Werbewirtschaft als
Wirtschaftsfaktor und ihre Fähigkeit zur Selbstregulierung", begrüßt
Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), einen entsprechenden Beschluss des Parlaments von
gestern Donnerstag. Demnach erhält der Werberat in den Jahren 2009
und 2010 jeweils 50.000 Euro. "Damit hat das Finanzressort die
finanzielle Basis dafür gelegt, dass der Werberat seine bisherigen
Aufgaben auch in Zukunft in der gewohnten Qualität erfüllen kann -
und das eigenständig und unabhängig", betont Hans-Jürgen Pollirer,
Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der WKÖ.

"Die Förderung der Selbstkontrolle bei kommerzieller Kommunikation
aus Mitteln der Rundfunkgebühren ist sehr positiv. Damit können jene
Gelder, die für den Konsum von Fernsehen und Hörfunk bezahlt werden,
indirekt wieder für Kommunikationsdienstleistungen verwendet werden",
unterstreichen Hochhauser und Pollirer.

Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt deshalb den Vorrang
von Selbstregulierungsmechanismen im Bereich der kommerziellen
Kommunikation gegenüber gesetzlichen Regelungen. Hochhauser: "Wir
folgen damit den Empfehlungen der EU-Mediendienste-Richtlinie, die in
Österreich bis Ende 2009 umgesetzt werden muss. Die
Wirtschaftskammerorganisation hat sich im Zuge der Diskussion über
die innerstaatliche Implementierung stets für eine finanzielle
Beteiligung des Bundes am existierenden Selbstbeschränkungssystem der
Werbung ausgesprochen."

In Österreich existiert - genauso wie in den meisten anderen
europäischen Ländern - ein duales System zur Beschränkung der
Werbung, das sich sowohl aus gesetzlichen Regelungen als auch aus
einem System freiwilliger Selbstbeschränkungsrichtlinien
zusammensetzt. Diese freiwillige Selbstbeschränkung erfolgt in
Österreich organisatorisch und institutionell durch den Verein
"Österreichischer Werberat". "Dieses System wird in Österreich seit
1974 erfolgreich und nachhaltig gelebt. Die Auftrag gebende
werbetreibende Wirtschaft, Medien und die Werbebranche bekennen sich
freiwillig zu ihrer Verantwortung in puncto ethische, moralische und
diskriminierungsfreie Werbung", sagt Bundesspartenobmann Pollirer.

Darüber hinaus begrüßt die Wirtschaftskammer Österreich auch die
im Budgetbegleitgesetz geplante Einführung einer Medienförderung für
Privatradios und Privat-TV Sender für die Verbreitung von Sendungen
mit Österreich-Bezug in Höhe von 5 Millionen Euro pro Jahr: "Die
Bundesregierung setzt damit gerade in konjunkturell turbulenten
Zeiten ein richtiges und wichtiges Signal für den privaten
Rundfunksektor. Darin kommt zum Ausdruck, dass das seit Jahren
täglich unter Beweis gestellte und von Werbewirtschaft, Hörern und
Sehern geschätzte österreichweite regionale und lokale Engagement der
Privatsender medienpolitisch sehr wichtig ist", so Hochhauser und
Pollirer abschließend. (JR)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundessparte Information + Consulting
Tel.: (++43) 0590 900-3175
mailto:[email protected]
http://wko.at/ic

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