• 13.05.2009, 09:43:12
  • /
  • OTS0059 OTW0059

WKÖ: Spanien bietet weiterhin gute Chancen für Österreich bei erneuerbaren Energien

AWO: Starke österreichische Präsenz bei der ‚Genera‘ in Madrid - bedeutendste spanische Messe im Energie- und Umweltsektor vom 12.-14.5.2009

Wien (PWK365) - "Spanien ist einer der größten Wachstumsmärkte für
erneuerbare Energien in Europa, denn im Jahr 2010 müssen aufgrund von
EU-Richtlinien 12,1 Prozent des spanischen Primärenergiekonsums und
29 Prozent der totalen erzeugten Elektrizität aus erneuerbaren
Energiequellen stammen," betont Friedrich Steinecker, der
österreichische Handelsdelegierter in Madrid, anlässlich der
internationalen Energie- und Umweltmesse Genera, die vom 12. bis 14.
Mai bereits zum 12. Mal in Madrid stattfindet. Mit 868 Ausstellern,
unter denen sich in diesem Jahr 18 österreichische Unternehmen, davon
sieben am Gruppenstand der Wirtschaftskammer Österreich, befinden,
ist die Genera die bedeutendsten Messe Spaniens im Energie- und
Umweltsektor.

Um die EU-Ziele zu erreichen, hat die spanische Regierung im
August 2005 einen Plan zur Förderung erneuerbarer Energien (PER)
beschlossen. Fortschrittliche Technologien, über die die eigene
Industrie nicht ausreichend verfügt, müssen dazu aus Drittländern
importiert werden. Eine große Chance für Österreich, als eines der
weltweit führenden Länder auf dem Gebiet der erneuerbaren
Energieträger, weiß Steinecker: " Österreichische Produkte sind in
diesen Sektoren technologisch führend, insbesondere im Bereich
Biomasse und thermische Solarenergie bestehen sehr gute Chancen für
österreichische Unternehmen, da hier in Spanien großer Nachholbedarf
besteht." Weitere Chancen für österreichische Lieferanten sieht der
Handelsdelegierte durch einen technischen Baukodex vom März 2006, der
die Verwendung von Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung für
Neubauten und Renovierungen zwingend vorsieht.

Trotz anhaltender Krise in der spanischen Finanz- und
Bauwirtschaft erweckt das Thema Umwelt und erneuerbare Energien große
Aufmerksamkeit, da die Kombination nicht nur Kostensparen hilft
sondern auch den Klimaschutz fördert. In den Einschätzungen der
Exportentwicklung für 2009, so Steinecker, zeichne sich zwar ein
leichter Abwärtstrend ab, dennoch bestünden - aufgrund der
fortschrittlichen Technologien und des hervorragenden Preis-Leistung
Verhältnisses österreichischer Produkte -weiterhin gute Chancen für
österreichische Unternehmen. "Um die heimischen Unternehmen in dieser
Hoffnungsbranche bestens unterstützen zu können, haben wir von Seiten
der Außenwirtschaft Österreich (AWO) rasch reagiert und den
Schwerpunkt der Außenhandelsstellen in Spanien in diesem, sicher
schwierigen Exportjahr, gezielt auf die Sektoren Umwelt, Erneuerbare
Energie, Nachhaltigkeit im Bau und Infrastruktur gelegt", so
Steinecker abschließend. (ES)

Rückfragehinweis:
Mag. Friedrich Steinecker
Außenhandelsstelle Madrid
[email protected]
+34 91 556 43 58

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel