Heinisch-Hosek: Es ist mir unverständlich, dass ein Babysitter-Kurs reicht, um Kinderbetreuung steuerlich abzusetzen

Richtlinien zur Absetzbarkeit der Kinderbetreuung bedeutet eine Abwertung der bestens ausgebildeten Kindergartenpädagoginnen

Wien (OTS) - "Es ist für mich unverständlich, dass ein Babysitter-Kurs von acht Stunden ausreicht, um die Kosten für die Kinderbetreuung steuerlich abzusetzen", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die von Staatssekretärin Christine Marek präsentierten Richtlinien des Finanzministeriums. Als ausgebildete Lehrerin könne sie sich nicht vorstellen, dass ein Acht-Stunden-Crashkurs ausreiche, um Kinder pädagogisch qualifziert betreuen zu können. Daher werde die Ministerin von Finanzminister Pröll beim nächsten Ministerrat eine Erklärung verlangen.

Diese Richtlinien würden aus ihrer Sicht eine Abwertung aller Kindergartenpädagoginnen und -pädgogen und der Tagesmütter bedeuten. "Unsere hochqualifizierten und bestens ausgebildeten Kindergartenpädagoginnen und die Tagesmütter werden genauso behandelt wie jene Personen, die einen pädagogischen Crashkurs absolviert haben", sagte die Ministerin abschließend.

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