• 28.04.2009, 10:26:42
  • /
  • OTS0109 OTW0109

Attac: Spitzengehälter an Mindestlohn von 1000 Euro koppeln

Mehr als das 30fache ist durch keine Leistung zu rechtfertigen

Wien (OTS) - Attac fordert eine gesetzliche Regelung, welche
Spitzengehälter an einen Mindestlohn von 1000 Euro koppelt. "Mehr als
das 30fache dieses Mindestlohnes ist durch keine Leistung zu
rechtfertigen. Niemand sollte daher weniger als ein Dreißigstel des
Maximalgehalts verdienen", erklärt Christian Felber von Attac
Österreich. Als sofortigen ersten Schritt fordert Attac die Gehälter
in jenen Banken zu beschränken, die mit Steuergeld gerettet werden.

"Zu große Ungleichheiten zerstören den gesellschaftlichen
Zusammenhalt und gefährden den sozialen Frieden. Zu große
Einkommensunterschiede entwerten die breite Masse der Erwerbstätigen,
die die Basis für gesellschaftlichen Wohlstand schaffen. Wenn
Spitzenmanager mehr als 30.000 Euro monatlich verdienen wollen,
müssen gleichzeitig auch die Geringstverdienenden mehr bekommen", so
Felber.

Die Umsetzung der Gehaltsbegrenzung nach oben ist über eine
hundertprozentige Einkommenssteuer, die auch Bonuszahlungen und die
Einlösung von Aktienoption berücksichtigt, problemlos realisierbar.
Wünschenswert ist aus Sicht von Attac eine EU-weite Regelung.

Rückfragehinweis:
David Walch, Attac-Pressesprecher
Tel.: 01/544 00 10, 0650/544 00 10
mailto:[email protected], www.attac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ATT

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel