• 22.04.2009, 12:24:09
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Tourismuswirtschaft fordert Wiedereinführung der verpflichtenden Schulskikurse in Form von "Österreich Wochen"

Schenner: Unserer Jugend die Freude an Sport-und Freizeitland Österreich erhalten!

Wien (PWK302) - "Als Ausgleich für den Wegfall der schulautonomen
Tage fordern wir als konstruktiven Vorschlag die Wiedereinführung der
verpflichtenden Schulschikurse an Österreichs Schulen!", verkündet
heute Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

In Zukunft sollen sowohl in der Unterstufe wie auch in der
Oberstufe jeweils zwei verpflichtende "Österreich-Wochen" statt
finden. Von diesen vier "Österreich-Wochen", sollen wiederum zwei im
Winter und zwei im Sommer stattfinden, wobei die Winterwochen in Form
eines Schulschikurs bzw. einer Wintersportwoche in Österreich
durchgeführt werden müssen. Im Sommer können dies wie bisher Sport-
oder Kultur- oder etwa Wienwochen sein.

Schulskikurse bzw. "Wintersportwochen" waren bis 1995
verpflichtend. Experten sind sich heute darüber einig, dass der
Wegfall dieser Verpflichtung hauptverantwortlich dafür ist, dass
weniger Schulschikurse stattfinden. Umgekehrt bewerten aber die
Schülerinnen und Schüler die tatsächlich stattfindenden
Schulschikurse immer mit großer Begeisterung. "Die Schülerinnen und
Schüler von heute sind unsere Gäste von morgen! Schulschikurse tragen
dazu bei, dass unsere Jugend die Freude am Schifahren nicht
verliert", so Schenner.

Die Schulen haben kraft Verordnung des Bildungsministeriums von 1.
September 1995 die Möglichkeit, mehrtägige Schulveranstaltungen
durchzuführen. "Wir schlagen nun konkret vor, diese 4
"Österreich-Wochen" in der VO zu verankern und damit wieder
verpflichtende Schulskikurse einzuführen".

Rückendeckung erhält der Tourismussprecher Schenner vom Obmann des
Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft, Ingo Karl: "Österreich ist eine
Skination mit wunderbaren Ski- und Snowboardgebieten. Diese Tradition
des Wintersports darf nicht in den Schulen abreißen!", so
Seilbahnsprecher Karl.

Vereint in der "Allianz Zukunft Winter" sind Tourismus,
Seilbahnwirtschaft und die Schiindustrie bereit, das
Bildungsministerium und die Lehrer bei der Ausarbeitung
entsprechender Programme zur Durchführung von "Schulskikursen" zu
unterstützen.

Rechtliche Information: Die aktuelle Schulveranstaltungsverordnung
ist seit 1. September 1995 in Kraft und enthält keine verbindlichen
Vorgaben zu deren Durchführung mehr. Die diesbezüglichen
Entscheidungen für mehrtägige Veranstaltungen treffen nun die
schulpartnerschaftlichen Gremien (Klassen- oder Schulforum bzw.
Schulgemeinschaftsausschuss), wobei - wie auch schon ab 1990 - die
Teilnahme von mindestens 70% der Schüler einer Klasse vorausgesetzt
wird. (RH)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: (++43) 0590 900-3567
   mailto:[email protected]
   http://wko.at/bstf

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