Tourismuswirtschaft fordert Wiedereinführung der verpflichtenden Schulskikurse in Form von "Österreich Wochen"

Schenner: Unserer Jugend die Freude an Sport-und Freizeitland Österreich erhalten!

Wien (PWK302) - "Als Ausgleich für den Wegfall der schulautonomen Tage fordern wir als konstruktiven Vorschlag die Wiedereinführung der verpflichtenden Schulschikurse an Österreichs Schulen!", verkündet heute Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

In Zukunft sollen sowohl in der Unterstufe wie auch in der Oberstufe jeweils zwei verpflichtende "Österreich-Wochen" statt finden. Von diesen vier "Österreich-Wochen", sollen wiederum zwei im Winter und zwei im Sommer stattfinden, wobei die Winterwochen in Form eines Schulschikurs bzw. einer Wintersportwoche in Österreich durchgeführt werden müssen. Im Sommer können dies wie bisher Sport-oder Kultur- oder etwa Wienwochen sein.

Schulskikurse bzw. "Wintersportwochen" waren bis 1995 verpflichtend. Experten sind sich heute darüber einig, dass der Wegfall dieser Verpflichtung hauptverantwortlich dafür ist, dass weniger Schulschikurse stattfinden. Umgekehrt bewerten aber die Schülerinnen und Schüler die tatsächlich stattfindenden Schulschikurse immer mit großer Begeisterung. "Die Schülerinnen und Schüler von heute sind unsere Gäste von morgen! Schulschikurse tragen dazu bei, dass unsere Jugend die Freude am Schifahren nicht verliert", so Schenner.

Die Schulen haben kraft Verordnung des Bildungsministeriums von 1. September 1995 die Möglichkeit, mehrtägige Schulveranstaltungen durchzuführen. "Wir schlagen nun konkret vor, diese 4 "Österreich-Wochen" in der VO zu verankern und damit wieder verpflichtende Schulskikurse einzuführen".

Rückendeckung erhält der Tourismussprecher Schenner vom Obmann des Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft, Ingo Karl: "Österreich ist eine Skination mit wunderbaren Ski- und Snowboardgebieten. Diese Tradition des Wintersports darf nicht in den Schulen abreißen!", so Seilbahnsprecher Karl.

Vereint in der "Allianz Zukunft Winter" sind Tourismus, Seilbahnwirtschaft und die Schiindustrie bereit, das Bildungsministerium und die Lehrer bei der Ausarbeitung entsprechender Programme zur Durchführung von "Schulskikursen" zu unterstützen.

Rechtliche Information: Die aktuelle Schulveranstaltungsverordnung ist seit 1. September 1995 in Kraft und enthält keine verbindlichen Vorgaben zu deren Durchführung mehr. Die diesbezüglichen Entscheidungen für mehrtägige Veranstaltungen treffen nun die schulpartnerschaftlichen Gremien (Klassen- oder Schulforum bzw. Schulgemeinschaftsausschuss), wobei - wie auch schon ab 1990 - die Teilnahme von mindestens 70% der Schüler einer Klasse vorausgesetzt wird. (RH)

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