• 20.04.2009, 10:00:00
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Die "WIFI-Sprachmaniacs 2009" stehen fest

40 Finalisten aus ganz Österreich zeigten beim größten Fremdsprachenwettbewerb an den österreichischen AHS ihre Sprachkompetenz

v.l.n.r.: Dr. Michael Walter (Kurator WIFI Österreich), Simon Koiner (Privatgymnasium um Sacré Coeur Graz), Anna Novak (BGRG 13 Fichtnergasse), Katarina Bachner (BG/BRG Frauengasse Baden), Samuel Mann (BG/BRG Schillerstraße Feldkirch), Peter Loibner (BG/BORG Liebenau Graz), KR Renate Römer (Vizepräsidentin WKO)
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=1&dir=200904&e=20090417_w&a=event

Wien (OTS) - Am 17. April 2009 fand das österreichweite Finale zur
"WIFI-Sprachmania 2009" statt. Seit Freitagnachmittag stehen die
größten Sprachentalente der heimischen AHS fest. Über 5.000
Schüler/innen beteiligten sich seit Beginn des Jahres am größten
Fremdsprachenwettbewerb Österreichs. 40 Finalisten stellten ihr
Können im Beisein einer Lehrer/innen-Jury in den Sprachen Englisch,
Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch unter Beweis.

Die "Sprachmaniacs 2009" sind:

Englisch: Samuel Mann, BG/BRG Schillerstraße Feldkirch

Der Schüler (geb. 1990) spielt Keyboard und E-Gitarre und liebt
Schifahren und Kochen. Er absolvierte bereits einen Workshop bei der
Europäischen Union und Sprachaufenthalte, z.B. in London.

Französisch: Anna Novak, BGRG 13 Fichtnergasse Wien

Die Schülerin (geb. 1992) begeistert sich für Ballett, hat an der
Chemie-Olympiade teilgenommen und liebt Tanzen und Schauspielen.
Ihren zukünftigen Beruf sieht sie im Umfeld Sprachen.
Italienisch: Simon Koiner, Privatgymnasium um Sacré Coeur Graz
Der Schüler (geb. 1991) kann Auslandsaufenthalte in Italien und Malta
aufweisen. Zu seinen Hobbies zählen u.a. Golf und Reisen. Er gibt an,
Jura oder BWL studieren zu wollen.

Spanisch: Katarina Bachner, BG/BRG Frauengasse Baden

Die Schülerin (geb. 1992) absolvierte bereits Sprachaufenthalte in
Barcelona. Sie möchte Europarecht oder Dolmetsch studieren und als Au
pair im Ausland arbeiten.

Russisch: Peter Loibner, BG/BORG Liebenau Graz

Neben Russisch lernt der Schüler (geb. 1991) auch Englisch,
Französisch und Latein. Der Tanzsportbegeisterte ist außerdem
österreichischer Jugendmeister 2008 in Standardtänzen, Lateintanz und
Kombination. Später möchte er in der internationalen Diplomatie tätig
sein.

Switch-Wettbewerb: Anna Novak, BGRG 13 Fichtnergasse Wien

Beim großen Finale im WIFI Wien mussten die
Bundesland-Sieger/innen die Jury mit Wortschatz und Sprachgewandtheit
in der jeweils gewählten Fremdsprache überzeugen. Besondere
Herausforderung war es, auch in der Fremdsprache plausibel zu
argumentieren. Die Schüler/innen erhielten ein Thema, für das eine
kurze Vorbereitungszeit zur Verfügung stand. Anschließend hatten sie
die Aufgabe, dieses mit fremdsprachigen VIP’s zu diskutieren und ihre
Spontanität unter Beweis zu stellen. Unterstützt wurden die
Finalisten durch fremdsprachige Persönlichkeiten wie Paul
Hollingdale/Radiomoderator, Eric Ginestet/Regisseur und Schauspieler,
Marco Di Sapia/Bariton, Julieta Rudich/ORF und Georgij Makazaria/Band
Russkaja. Der Bundeswettbewerb, der von zahlreichen Sponsoren (u.a.
Cambridge University, British Concil Vienna und American Chamber of
Commerce in Austria) unterstützt wird, fand heuer bereits zum 15. Mal
statt. Zum Jubiläum gab es erstmals einen zusätzlichen
"Switch-Wettbewerb", in dem die besten Schüler/innen in einer
Gesprächs¬situation flexibel zwischen zwei Fremdsprachen wechseln
mussten.

Fremdsprachen essenziell im Berufsleben

Fremdsprachen sind im modernen Wirtschaftsleben nicht mehr
wegzudenken. Dies zeigt auch eine aktuelle Studie des
Gallup-Institus, bei der Personalverantwortliche in österreichischen
Unternehmen befragt wurden. "Für 79 % der Unternehmen spielen
Fremdsprachenkenntnisse bei der Personalrekrutierung eine Rolle.
Leider klaffen hier Erwartungshaltung der Unternehmen und Realität
stark auseinander. Nur 5 % der Bewerber/innen werden von den
Befragten mit ‚sehr gut’ bewertet", so der Kurator des WIFI
Österreich, Dr. Michael P. Walter.

Jedes fünfte Unternehmen beklagt aufgrund der mangelnden
Fremdsprachenkenntnisse ihrer Mitarbeiter/innen negative Auswirkungen
auf den Unternehmenserfolg. Diese reichen von Beschwerden,
Zusatzkosten, Kontaktproblemen und Informationsdefiziten bis hin zu
Auftragsverlusten. "Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, wenn
wirklich jeder einzelne Auftrag zählt, wirkt sich das besonders
nachteilig aus. Wenn sich die österreichischen Unternehmen auf den
Weltmärkten behaupten möchten, haben wir hier also dringenden
Handlungsbedarf! Sprachen lernen ist zwar ein kontinuierlicher
Prozess, doch der Grundstein hierfür wird schon in der Kindheit
gelegt. Aus diesem Grund veranstalten wir jährlich die ‚WIFI-
Sprachmania’, den größten Fremdsprachenwettbewerb an österreichischen
AHS", führt Dr. Walter aus.

Die drei Erstplatzierten in jeder Sprache und die Gewinnerin im
Switch-Wettbewerb bekamen von WKÖ-Vizepräsidentin KommR Renate Römer
und WIFI Österreich-Kurator Dr. Michael P. Walter jeweils ein
Sparbuch überreicht. Alle 40 Finalist/innen erhielten Sachpreise bzw.
Sprachaufenthalte von den Sponsoren des Wettbewerbs.

Die Finalisten im Überblick:

Englisch

1. Samuel Mann, BG/BRG Schillerstraße Feldkirch
2. Maja Sophie Klimaschewski, Akademisches Gymnasium Innsbruck
3. Daniel Stock, BG Tamsweg

Italienisch

1. Simon Koiner, Privatgymnasium um Sacré Coeur Graz
2. Gianna Maria Lengyel, Stiftsgymnasium St. Paul
3. Franziska Büchel, pGRg 13/Dominikanerinnen

Französisch

1. Anna Novak, BGRG 13 Fichtnergasse
2. Daniel Röthlin, BG Gallusstraße Bregenz
3. Max Gruber, BG Zehnergasse Wiener Neustadt

Spanisch

1. Katarina Bachner, BG/BRG Frauengasse Baden
2. Sebastian Lukic, BG/BRG Steyr
3. Anna Burtscher, BG/BRG Schillerstraße Feldkirch

Russisch

1. Peter Loibner, BG/BORG Liebenau Graz
2. Tiffany Kezan, Wiedner Gymnasium Wien
3. Simon Spornberger, BG/BRG Tulln

Die Switch-Wettbewerb-Gewinnerin:

Anna Novak, BGRG 13 Fichtnergasse

Über das WIFI

Die WIFIs - Wirtschaftsförderungsinstitute der Wirtschaftskammern
- sind mit einem Marktanteil von 20 Prozent der größte Anbieter für
berufliche Aus- und Weiterbildung in Österreich. Pro Jahr besuchen
300.000 Kundinnen und Kunden 25.000 Kurse und Seminare. Aktuell sind
für die WIFIs 12.000 Trainer/innen im Einsatz. 2008 lag der Umsatz
bei rund 130 Millionen Euro. Seit mehr als 60 Jahren ist das WIFI
kompetenter Partner der österreichischen Wirtschaft mit neun
Landesinstituten und 80 Außenstellen. Praktisches Know-how "made in
Austria" bietet das WIFI auch in immer mehr Ländern Ost- und
Südosteuropas an und begleitet international expandierende
Unternehmen mit WIFI Niederlassungen in Bulgarien, Kroatien, Polen,
Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Mit 3.670 Sprachkursen im Jahr 2008 (+10 % zum Vorjahr), 20
Sprachen - von Arabisch bis Ungarisch - und 31.200
Kursteilnehmer/innen zählt das WIFI zu den größten
Sprachlehrinstituten Österreichs. WIFI Sprachzertifikate sind durch
Kooperationen mit ausländischen Instituten und Universitäten
international anerkannt - das meist nachgefragte Produkt ist das
Cambridge Certificate.

Mehr Informationen zum WIFI Sprachenangebot unter:
www.wifi.at/Sprachen

Mehr Informationen zur WIFI Sprachmania unter:
www.wifi.at/Sprachmania

Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=1&dir=200904&e=20090417_w&a=event

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
Mag. Britta Kleinfercher, WIFI Österreich
Telefon: 05 90 900-3600, Mobil: 0664/8179940
E-Mail: [email protected]

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