- 15.04.2009, 11:55:30
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LKH Klagenfurt: Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeiter im Vordergrund
LR Kaiser: Jene Rahmenbedingungen schaffen, unter denen Mitarbeiter bestmögliche Arbeit für Patienten leisten können - Über Zukunft Kopernas wird am Freitag entschieden
Klagenfurt (LPD) - In der Diskussion um die Situation am LKH
Klagenfurt mit dem ins Schussfeld der Kritik geratenen medizinischen
Direktor Thomas Koperna stellt Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter
Kaiser heute, Mittwoch, fest: "Es zählt der Mensch! Und bei allen
Entscheidungen müssen das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie der Patientinnen und Patienten an erster Stelle stehen!"
Wenn sich, wie in den vergangenen Wochen. abzeichnet, dass es dem
medizinischen Direktor nicht möglich ist, für ein entsprechend gutes
Arbeitsklima und Arbeitsumfeld für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zu sorgen und ihm jede Gesprächsbasis mit denselben
unwiederbringlich abhanden gekommen ist, dann müssten entsprechende
Konsequenzen im Sinne der dort arbeitenden Menschen und der
Bevölkerung getroffen werden. "Und dieser Lösung sollte sich dann
schon aus Gründen der Verpflichtung der Kärntnerinnen und Kärntner
gegenüber niemand verwehren", so Kaiser, der alle Beteiligten in die
anstehende Entscheidungsfindung mit einbezieht.
Er habe in vielen persönlichen, sachlichen Gesprächen mit Ärzten,
mit Betriebsrat, mit dem KABEG-Vorstand und mit dem Direktorium
Lösungsmöglichkeiten ausgelotet und besprochen. "Über die Zukunft
des medizinischen Direktors Thomas Koperna wird am Freitag im Rahmen
der von mir einberufenen KABEG-Aufsichtsratssitzung entschieden",
stellte Kaiser fest. Nach den monatelangen Diskussionen, einhergehend
mit wiederkehrenden negativen Schlagzeilen, die zur Verunsicherung
von Mitarbeitern und Patienten des LKH Klagenfurt gleichermaßen
beigetragen haben, müssten Politik, Betriebsrat und Direktorium Sorge
dafür tragen, dass dem Personal im LKH wieder jene Rahmenbedingungen
zur Verfügung gestellt werden, unter denen sie die beste qualitative
und mit menschlicher Zuwendung verbundene Versorgung sicher stellen
können.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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