Höhere Vermögensbesteuerung für Zwazl "wirtschaftspolitischer Unfug"

Standort-Schwächung und Arbeitsplatz-Vernichtung

St. Pölten (OTS) - "In der jetzigen schwierigen Situation an neue Steuerbelastungen zu denken, ist unverantwortlich", weist die Obfrau des NÖ Wirtschaftsbundes, Sonja Zwazl, Überlegungen in SPÖ und Gewerkschaft für eine stärkere Vermögensbesteuerung zurück. Denn neue Belastungen würden die schwierige Situation vieler Betriebe zusätzlich verschärfen und damit auch Arbeitsplätze gefährden. Das könne doch nicht im Interesse von Gewerkschaftern sein. "Job-Vernichtung und Standort-Schwächung in einem, ein größerer wirtschaftspolitischer Unfug ist schwer zu finden", so Zwazl. Wer jetzt gleich wieder für neue Steuern eintritt, führt die eben erst beschlossenen Entlastungen durch die Steuerreform ins Absurde. Bei Vergleichen mit anderen Ländern muss immer das Gesamtsystem von Ertrags- und Vermögenssteuern betrachtet werden, sonst kommt es zu verzerrten Informationen. Zugleich erinnerte die Wirtschaftsbund-Chefin, dass die Vermögensbesteuerung vom damaligen Finanzminister Ferdinand Lacina, also einem SPÖ-Politiker, aus gutem Grund abgeschafft worden ist, um Österreich als Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort zu stärken. In jenen Bereichen, wo es Sinn macht, etwa bei Spekulationen mit Grundstücken oder Aktien, gibt es aufgrund der gesetzlichen Fristen ohnehin eine Vermögensbesteuerung. (Schluss)

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