- 08.04.2009, 14:23:25
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Höhere Vermögensbesteuerung für Zwazl "wirtschaftspolitischer Unfug"
Standort-Schwächung und Arbeitsplatz-Vernichtung
St. Pölten (OTS) - "In der jetzigen schwierigen Situation an neue
Steuerbelastungen zu denken, ist unverantwortlich", weist die Obfrau
des NÖ Wirtschaftsbundes, Sonja Zwazl, Überlegungen in SPÖ und
Gewerkschaft für eine stärkere Vermögensbesteuerung zurück. Denn neue
Belastungen würden die schwierige Situation vieler Betriebe
zusätzlich verschärfen und damit auch Arbeitsplätze gefährden. Das
könne doch nicht im Interesse von Gewerkschaftern sein.
"Job-Vernichtung und Standort-Schwächung in einem, ein größerer
wirtschaftspolitischer Unfug ist schwer zu finden", so Zwazl. Wer
jetzt gleich wieder für neue Steuern eintritt, führt die eben erst
beschlossenen Entlastungen durch die Steuerreform ins Absurde. Bei
Vergleichen mit anderen Ländern muss immer das Gesamtsystem von
Ertrags- und Vermögenssteuern betrachtet werden, sonst kommt es zu
verzerrten Informationen. Zugleich erinnerte die
Wirtschaftsbund-Chefin, dass die Vermögensbesteuerung vom damaligen
Finanzminister Ferdinand Lacina, also einem SPÖ-Politiker, aus gutem
Grund abgeschafft worden ist, um Österreich als Wirtschafts- und
Arbeitsplatzstandort zu stärken. In jenen Bereichen, wo es Sinn
macht, etwa bei Spekulationen mit Grundstücken oder Aktien, gibt es
aufgrund der gesetzlichen Fristen ohnehin eine Vermögensbesteuerung.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftsbund Niederösterreich
Rainald Edel
Ferstlergasse 4
3109 St.Pölten
02742/9020-361
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