SPÖ-Bundesparteirat (1) - Kräuter: EU-Wahlkampf ist faszinierende Aufgabe

SPÖ hat Team mit Erfahrung und Junge mit Enthusiasmus und Engagement - "Konkurrenz schaut alt aus"

Wien (SK) - Als "faszinierende Aufgabe und ganz große Herausforderung für unsere Partei" umriss SPÖ-Bundesgeschäftsführer und EU-Wahlkampfleiter Günther Kräuter am Freitag bei seinen einleitenden Worten zum SPÖ-Bundesparteirat anlässlich der EU-Wahl diesen Wahlkampf. 250 Delegierte und 150 Gäste fanden sich im Arsenal in Wien ein - unter ihnen Bundeskanzler Werner Faymann, Gesundheitsminister Alois Stöger, Verteidigungsminister Norbert Darabos, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Infrastrukturministerin Doris Bures, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die Staatssekretäre Josef Ostermayer und Andreas Schieder, die Landeshauptleute Michael Häupl, Franz Voves, Hans Niessl, die Landesparteiobmänner Reinhart Rohr, Erich Haider sowie Michael Ritsch, Klubobmann Josef Cap und viele weitere PolitikerInnen und FunktionärInnen der SPÖ.****

Das Manifest, das heute zur Beschlussfassung steht, hätte als die drei wesentlichen Schwerpunkte und Zielrichtungen. "Erstens: Wir rechnen schonungslos ab mit dem gierigen und ungezügelten Markt. Denn dieses System hat versagt. Zweitens: Wir zeigen Wege aus der Krise. Wo muss die EU in Zukunft schützen?", fragte Kräuter und lieferte die Antwort: "Arbeitsplätze, Wirtschaft, Finanz- und Geldpolitik." Und drittens: "Die Arbeitsplätze stehen für uns absolut im Mittelpunkt."

"Und die Konkurrenz?", fragte Kräuter. Otmar Karas hätte gesagt, er wolle die EU verändern. "Die EU muss aber nicht im Sinne der ÖVP verändert werden, sondern die EU muss im Sinne der Menschen verändert werden." Sehr stolz sei die SPÖ auf Bundeskanzler Werner Faymann, der die Interessen der Menschen in der EU vertrete. Die SPÖ habe mit Hannes Swoboda den mit Abstand profiliertesten EU-Abgeordneten auf dem KandidatInennvorschlag. "Und wir haben junge Leute in unseren Team mit großer Begeisterung und Enthusiasmus." Und die Konkurrenz, fragte Kräuter. "Na die schaut alt aus!" Geboten werde voraussichtlich ein Brutalitäts-Wahlkampf am rechts-rechten Rand. Und die Assoziationen zum ÖVP-Spitzenkanidaten Ernts Strasser sind:
"Blau-schwarz, Grasser-Strasser - da werden schon Erinnerungen wach." Wenn da von Wärme und Menschlichkeit in der europäischen Politik die Rede sei, dann müsse man sagen, dem Curriculum Vitae des Ernst Strasser entspreche das nicht. (Schluss) up

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