FPÖ-Rosenkranz: Bildungsreformen erfordern konstruktive Mitarbeit statt parteipolitischer Befindlichkeiten

Gemeinsame Anstrengung aller Parteien ist gefragt

Wien (OTS) - Als "mimosenhaft" bezeichnet der freiheitliche Bildungssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Unterrichtsausschusses Dr. Walter Rosenkranz das beharrliche Verhalten der ÖVP in Bezug auf die geplante Zentralmatura wie zuletzt im heutigen Unterrichtsausschuss. "Die ÖVP hat es zu Beginn der Legislaturperiode letzten November nicht einmal für nötig befunden, einen gewählten Abgeordneten als ihren Bildungssprecher zu nominieren." Werner Amon sei bekanntlich erst bei der 16. Sitzung des Nationalrats am 11. März als Abgeordneter angelobt worden.

"Die ÖVP hat oft und lange genug Zeit gehabt, das österreichische Bildungswesen zu reformieren", so Rosenkranz weiter. Wenn man sich nun angesichts eines sinnvollen Reformvorschlags als beleidigte Diva gebe, so zeuge dies nicht gerade von einer "Anpackermentalität", sondern davon, dass es der ÖVP anscheinend mehr darum gehe, "gefragt zu werden". "Diese Einstellung ist jedoch nicht im Sinne der Eltern, Schüler und auch Lehrer, sondern Ausfluss einer höchst reformresistenten Lehrergewerkschaft".

"Für eine ergebnisorientierte Arbeit im Unterrichtsausschuss lade ich alle Parteien, die an einer Verbesserung des österreichischen Bildungswesens interessiert sind, zu einer konstruktiven Mitarbeit, frei von persönlichen Befindlichkeiten ein", schließt Rosenkranz.

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