Haimbuchner: "Jugendarbeitslosigkeit entschieden bekämpfen!"

FPÖ fordert Aufwertung der Lehre mittels Ausbildungsmodulen

Wien (OTS) - "Die rasant anwachsende Jugendarbeitslosigkeit in Oberösterreich muss entschieden bekämpft werden. Aber während Schwarz und Grün untätig bleiben und die Roten ungenügende Vorschläge unterbreiten, verlieren immer mehr Jugendliche ihre Arbeit oder finden keine Lehrplätze. Es besteht außerdem die Gefahr, dass nach Überwindung der Krise nicht genügend gut ausgebildete Facharbeiter zur Verfügung stehen werden. Daher muss die Krise über umfassende Investitionen in Bildung und Forschung überwunden und der Wiederaufschwung beschleunigt werden." Dies forderte heute der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

Die Lehre solle aus Sicht der FPÖ mittels eines modularen Bildungsaufbaus aufgewertet werden. Damit soll die Lehrlingsausbildung flexibler gestaltet werden. "Das derzeitige Modell Lehrherr und Berufsschule soll entkoppelt werden. Stattdessen soll ein Praktikumsvertrag über drei Jahre mit einem Unternehmen abgeschlossen, welches sich der Lehrling zur praktischen Ausbildung ausgesucht hat", präzisierte Haimbuchner. Die Ausbildungsmodule werden daneben in sechs Semestern an der Berufsschule absolviert. Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten drei Module kann das Modul vier - die Unternehmerprüfung- und in Folge als Modul 5 die Meisterprüfung absolviert werden. Zudem soll es die Möglichkeit der Berufsmatura in einem weiteren Modul geben. "Damit ist die Durchlässigkeit im Bildungssystem gewährleistet. Die Schulkosten während der sechs Semester entfallen für das Unternehmen, da der Schulbesuch mit den anderen höheren Schultypen gleichgesetzt ist", erläuterte der Spitzenkandidat zur Landtagswahl.

Haimbuchner bekräftigte, dass es zudem weitere belebende Maßnahmen für die Konjunktur geben müsse. "Investitionen in Forschung und Infrastruktur müssen bereits auf Landesebene getätigt werden. Die Landesregierung muss gegenüber der Bundesregierung stärker auftreten. Ziel muss sein, dass der Universitätsstandort Oberösterreich - der bisher in Bezug auf Forschung stiefmütterlich behandelt wurde -aufgewertet wird. Landeshauptmann Pühringer und SPÖ-Haider müssen außerdem gegenüber der Bundesregierung auf eine umfassende Steuerreform drängen, welche über eine Verwaltungsreform finanziert werden kann."

"Werden die freiheitlichen Vorschläge umgesetzt, ist nicht nur eine effiziente Bekämpfung der Krise gewährleistet. Ich bin davon überzeugt, dass Österreich mit diesen FPÖ-Reformvorschlägen aus der Krise gestärkt und modernisiert hervorgehen wird", bekräftigte Haimbuchner abschließend.

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