• 25.03.2009, 09:49:51
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Earth Hour: Bereits 2.712 Städte der Welt schalten das Licht ab

Viele Politiker, Prominente und fünf Landeshauptstädte nehmen teil

Wien. (OTS) - Heute sind es bereits 2.712 Städte, die am Samstag,
den 28. März, ihre Wahrzeichen für eine Stunde abschalten werden.
Mehr als eine Milliarde Menschen in 83 Ländern beteiligen sich an der
vom WWF vor zwei Jahren gegründeten Aktion. In Österreich sind die
Städte Salzburg, Innsbruck, St. Pölten, Eisenstadt und Klagenfurt
dabei. Graz unterstützt die Aktion, will aber die Uhrturmbeleuchtung
nicht abschalten. Nur die Stadt Wien spricht sich heuer gegen die
Aktion aus, an der sie sich 2007 noch beteiligte. Zahlreiche
Prominente in Österreich und auch die Firmen IKEA und Hilton Hotels
unterstützen die Earth Hour und nehmen an der Aktion teil. Auch der
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der Friedensnobelpreisträger Desmond
Tutu und der Milliardär, Weltraumpionier und Förderer Erneuerbarer
Energien, Richard Branson, unterstützen die Earth Hour 2009. "Wir
hoffen, dass sich auch die Bezirkshauptstädte, Gemeinden sowie
möglichst viele Unternehmen und Haushalte in Österreich am Samstag
beteiligen werden", ruft WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger
ganz Österreich zum Mitmachen auf. Die Aktion ist das größte Zeichen
gegen den Klimawandel aller Zeiten und richtet sich besonders an die
Weltklimakonferenz, die im Dezember in Kopenhagen stattfinden wird.

In Salzburg lässt Bürgermeister Heinz Schaden die gesamte
Stadtbeleuchtung eine Stunde später einschalten. In Innsbruck wird
Bürgermeisterin Hilde Zach für ein dunkles Goldenes Dachl und den
Stadtturm sorgen. In St. Pölten bleibt auf Anordnung des
Bürgermeisters Matthias Stadler das Rathaus dunkel. In Eisenstadt
werden laut Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel das Schloss Esterhazy,
der Leopoldinentempel im Schlosspark und einige Kirchen verdunkelt.
Klagenfurts Bürgermeister ließ ausrichten, dass die Beleuchtung des
Lindwurms abgedreht wird. Keine Antwort kam bisher von den
Bürgermeistern von Bregenz und Linz. Wiens Bürgermeister Michael
Häupl und Umweltstadträtin Ulli Sima sprechen sich gegen die
symbolische Aktion aus, obwohl andere Wiener Stadträte die Aktion
sehr wohl unterstützen. Selbst das Schloss Gloggnitz wird am Samstag
für eine Stunde finster sein.

Hingegen sind zahlreiche Prominente in Österreich Freunde der Earth
Hour: Stephansdom-Pfarrer Anton Faber, Bernd Lötsch, der Direktor des
Naturhistorischen Museums, die Moderatoren Andrea Golpashin und
Dominic Heinzl, Chris Lohner und Lifeball-Organisator Gery Keszler.
Die politische Unterstützung der Aktion geht quer durch die Parteien:
Wissenschaftsminister Josef Hahn und Verkehrsministerin Doris Bures,
der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll, der Wiener
Stadtrat Rudi Schicker, die grüne Parteichefin Eva Glawischnig und
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bekräftigen ihr Ja! Zur Earth Hour.

Im Stundentakt wird sich die Earth Hour 2009 mit der Nachtzeit rund
um den Planeten bewegen. Sie beginnt am 28. März 2009 um 20.30 Uhr
Ortszeit auf den neuseeländischen Chatham Inseln. Die letzte Station
ist Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada.

Folgende Städte der Welt werden ihre bekanntesten Wahrzeichen
abschalten: London, Paris, Peking, Rom, Moskau, Los Angeles, Rio de
Janeiro, Hongkong, Dubai, Singapur; Athen, Buenos Aires, Toronto,
Sydney, Mexiko City, Istanbul, Kopenhagen, Manila, Las Vegas,
Brüssel, Kapstadt und Helsinki. Abgeschaltet werden auch die Lichter
von bekannten Sehenswürdigkeiten wie den Pyramiden von Gizeh, dem
Eiffelturm in Paris, die Akropolis in Athen, der Christusstatue in
Rio de Janeiro, die Petronas-Türme in Kuala Lumpur und das Opernhaus
von Sydney.

Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF Österreich, Tel. 01-48817-231 oder 0676-83488-231, Email: [email protected].
Internet: Österreichseite auf www.earthhour.org.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WWF

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