Beirat der "Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit GmbH" (GEZA) präsentiert

NR-Präsidentin Mag.a Barbara Prammer betont Wichtigkeit der Entwicklungszusammenarbeit

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Der Welt die Hand reichen" wurde gestern der Beirat der "Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit GmbH" (GEZA) präsentiert. Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer, die auch den Vorsitz des Beirates übernimmt, unterstrich in ihrer Rede die Wichtigkeit von Entwicklungszusammenarbeit. "Politikkohärenz ist eine zentrale Aufgabe der Zukunft. Für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern muss in allen Politikbereichen Bewusstsein für entwicklungspolitische Verantwortung geschaffen werden. Dazu wird auch in dieser Legislaturperiode der parlamentarische "Nord-Süd-Dialog" mit seinen Informationen und Veranstaltungen wertvolle Beiträge liefern."

Nationalratsabgeordnete Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, betonte, dass es ihr besonders wichtig ist, dem Beirat anzugehören: "Unsere Aufgabe ist erst dann beendet, wenn alle ein menschenwürdiges Leben haben. Investbeteiligungs-Mechanismen müssen rasch geändert werden. Um beispielsweise die größte Not in Afrika zu lindern, würden jene Mitteln reichen, die derzeit in eine europäische Bank gesteckt werden. Dies hat auch Kofi Anan erst kürzlich bei einer Rede hervorgehoben."

Weitere Mitglieder des Beirates sind:

  • Staatssekretär Mag. Andreas Schieder
  • Landesrätin Mag.a Karin Scheele
  • Landtagsabgeordnete Dr. Claudia Laschan
  • Landtagsabgeordnete Mag.a Nicole Krotsch
  • Dr. Rudolf Scholten, Vorstand der Österreichischen Kontrollbank (OeKB)
  • Dr. Brigitte Bannert
  • Dr. Martin Salzer
  • Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
  • Mag. Peter Stania
  • DI Alfred Kohlbacher
  • Komm.-Rat Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding

Franz Schnabl, Präsidenten des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, hält es für mehr als beschämend, das mehr als 1,2 Milliarden Menschen mit weniger als 1 Dollar pro Tag auskommen müssen. "Wir dürfen nicht weiter zu Lasten der Menschen in den Entwicklungsländern und deren Ressourcen unseren Wohlstand erhalten bzw. erweitern. Es gibt eine Verpflichtung zu mehr Mitmenschlichkeit. Die Einrichtung der GEZA ist ein Schritt in die richtige Richtung -viele weitere Schritte müssen noch folgen."

Die GEZA wurde vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, dem Verein ÖNSI, federführend unter der SP-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung Petra Bayr und dem Verein Zeitraum gegründet. Die GEZA ist eine österreichische unabhängige Nichtregierungsorganisation, die sich der Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit widmet. Ihre Ziele und Arbeitsbereiche sind Armutsbekämpfung, Demokratieförderung und Menschenrechte, Stärkung von Lokalregierungen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, Frauenrechte und Genderpolitik, Bildung, Gesundheit und lokale Wirtschaftsentwicklung.

Die Projekte der GEZA werden von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert, weitere Mittel kommen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.

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Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Martina Vitek, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.:01 891 45 - 227 und 0664 358 2386
martina.vitek@samariterbund.net

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