• 12.03.2009, 11:48:02
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FPÖ-Winter: Umwelthaftungsgesetz bringt Sanktionen für Umweltsünder

Wien (OTS) - "Mit dem Inkrafttreten des neuen
Bundes-Umwelthaftungsgesetz werden Umweltsünder zur Rechenschaft
gezogen, wenn sie Schäden an unserem Wasser oder unseren Böden
verursachen", so FPÖ-NAbg. Dr. Susanne Winter zur gestrigen
Nationalratsdebatte über den Gesetzesvorschlag.

"Weiters wird durch die Aufnahme des Verursacherprinzips und der
zwangsrechtlichen Durchsetzung von Sanierungsmaßnahmen zur Eindämmung
von Umweltschäden eine längst notwendige Gesetzeslücke geschlossen.
Diese Schäden betreffen nicht nur klassische Umweltverschmutzungen,
sondern auch die Kontamination durch Gentechnik. Ähnliche Fälle, wie
die des kanadischen Bauers Percy Schmeiser, hätten auch in Österreich
auftreten können. Seine Rapsfelder wurden durch genmanipulierte Samen
verseucht, die kilometerweit durch den Wind transportiert worden
sind. Schmeiser wurde dann in Folge von einem Gentechnik-Großkonzern
auf Schadensersatz verklagt wurde, weil plötzlich dieser Gen-Raps auf
seinen Feldern wuchs", so Winter.

Nicht nur Bauern, die genmanipuliertes Saatgut ausbringen, würden zur
Verantwortung gezogen, sondern auch die Gen-Saatgutfirmen, welche
unsere Nahrung in sterilen Laboren heranzüchten und uns völlig
abhängig machen wollen. "Denn in dieser Frage gibt es keine
Koexistenz von genfreier und genveränderter Nahrung. Es gibt keinen
Sicherheitsabstand. Wenn Sand aus der Sahara nach Österreich kommt,
dann auch die Gen-Pollen die um ein Vielfaches leichter sind", so
Winter abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ

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