- 26.02.2009, 12:13:44
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AMA Marketing publiziert neue Erkenntnisse über Ernährung von Freizeitsportlern
Experten: Ausgewogene Mischkost viel besser als Nahrungsergänzungsmittel
Wien (aiz.info) - Leistungsoptimierung im Breitensport ist durch
richtige Ernährung möglich. Vitamin-Supplemente und
Mineralstoff-Präparate hingegen können sich sogar schädlich auf die
Gesundheit auswirken. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer
Tagung, welche die AMA Marketing heute in Wien veranstaltet und die
sich explizit mit Ernährungsfragen für Sportler befasst. Eine weitere
Tagung dieser Art findet Anfang März in Salzburg statt. Die
Erkenntnisse zu diesem Thema sind in der Broschüre "Training à la
carte - Leistungsoptimierung mit Messer und Gabel" zusammengefasst,
die unter www.ama-marketing.at (Pressebereich) kostenfrei abgerufen
werden kann.
Breitensportler greifen gerne zu Nahrungsergänzungsmitteln
Die Teilnehmerzahlen am Wien-Marathon zeigen, wie ehrgeizig viele
Läufer ihre sportlichen Ziele verfolgen. Es verwundert nicht, dass
laut aktuellem Österreichischem Ernährungsbericht ein Drittel aller
Breitensportler zu Vitamin-Supplementen und ein Viertel zu
Mineralstoff-Präparaten greift. Diese sind jedoch laut Experten nicht
nur überflüssig, sondern können sich auch nachteilig auf die
Gesundheit auswirken. Ein durchdacht zusammengesetzter Speisealltag
enthält alles, was der Sportler für optimale Leistungen braucht -
ganz ohne unerwünschte Nebenwirkungen.
Supplemente können mehr schaden als nutzen
Die Bezeichnung "Nahrungsergänzung" macht den Stellenwert dieser
Mittel deutlich. Auf keinen Fall können sie eine vielseitige
Ernährung ersetzen. Grundsätzlich gilt: Eine abwechslungsreiche
Mischkost liefert ausreichend Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe -
auch für Sporttreibende. Bei manchen Stoffen kann eine den Bedarf
übersteigende Einnahme sogar negative Folgen haben. Der Internist,
Sport- und Ernährungsmediziner Kurt Moosburger rät daher von
Nahrungsergänzungsmitteln generell ab: "Isolierte Vitamin- und
Mineralstoffgaben sind nicht zu verharmlosen. Sie können die
Resorption anderer Nährstoffe beeinträchtigen beziehungsweise
kontraproduktive Wechselwirkungen verursachen." So wirke zum Beispiel
langfristiger Eisenüberschuss im Körper pro-oxidativ. Isolierte Gaben
von ß-Carotin ließen bei Rauchern das Risiko für Lungenkrebs
ansteigen. Ein Zuviel an Magnesium verursache zum Teil heftige
Durchfälle, warnt er. Für die meisten vermeintlichen
Leistungsförderer gilt: Wenn sie wirken, sind sie wahrscheinlich
verboten, wenn sie erlaubt sind, sind sie vermutlich unwirksam.
Leistungsoptimierung mit Messer und Gabel
In dieselbe Kerbe schlägt auch der Ernährungswissenschafter
Christian Putscher: "Eine Nährstoff-Unterversorgung kann mit
Leistungseinbußen einhergehen, jedoch sind zum Ausgleich keinesfalls
Nährstoffpräparate notwendig. Die durchdachte Mischkost reicht aus,
um die Nährstoffbalance wieder ins Lot zu bringen." Wer täglich bei
den Top Ten Sportler-Lebensmitteln (Getreide, Erdäpfel, Obst und
Gemüse, Milch, Fleisch, Fisch, Eier, Erbsen/Bohnen, Nüsse und Kerne
sowie Getränke) zugreift, erspart sich nicht nur Supplemente, sondern
schafft damit die Grundlage für körperliche Fitness und braucht keine
Mängel zu fürchten. Ein Beispiel dafür ist die Zufuhr von Magnesium
über Lebensmittel wie etwa Bohnen, Reis oder Roggenvollkornbrot.
Praxistauglicher Leitfaden für Freizeitsportler
Für Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing, war die
Tatsache fehlender seriöser Informationsmodule Grund genug, sich dem
Thema Sportler-Ernährung zu widmen. Die Fachtagungen in Wien und
Salzburg (02.03.) sowie eine Informationsbroschüre für
Freizeitsportler, die als praxistauglicher Leitfaden durch den
bewegten Essalltag dient, sollen diese Lücke schließen. "Das beste
Training ist nur die Hälfte wert, wenn die geeignete Nahrung für den
Erfolg ausbleibt. Abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine
gesunde Lebensweise sind dafür die Basis", so Mikinovic. Er freut
sich, dass die AMA Marketing namhafte Experten gewinnen konnte, um
Sporttreibende einmal mehr davon zu überzeugen, welches Potenzial in
unseren wertvollen Lebensmitteln steckt.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
AMA Marketing, Unternehmenskommunikation
Mag. Hermine Hackl,
Tel. 01/33151-404; Mobil 0664/837 61 78;
E-Mail: [email protected]
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