MASCHINENRING fordert Angleichung der Einnahmegrenze für Land- und Fortswirte an die Kleinunternehmergrenze

Maschinenring Österreich fordert im Namen aller seiner Mitglieder eine Anhebung der Euro 24.200,- Grenze entsprechend der Kleinunternehmergrenze auf Euro 33.000,--

Wien (OTS) - Gestern, 25.2.2009, haben LKR Hans Peter Werderitsch, Bundesobmann Maschinenring, Sepp Wumbauer, Bundesobmann-Stv. Maschinenring und Dr. Matthias Thaler, Bundesgeschäftsführer Maschinenrings ein Positionspapier an den LK-Präsidenten, ÖkR Gerhard Wlodkowski und an den Generalsekretär der LK Österreich, August Astl übergeben, in dem der Maschinenring unter anderem die Angleichung der Einnahmegrenze für Land- und Fortswirte an die Kleinunternehmergrenze fordert.

"Laut land- und forstwirtschaftlicher Pauschalierungsverordnung fallen derzeit Nebentätigkeiten dann unter den land- und forstwirtschaftlichen Nebenerwerb, sofern diese nach ihrer wirtschaftlichen Zweckbestimmung dem land- und forstwirtschaftlichen Hauptbetrieb untergeordnet sind", so LKR Hans Peter Werderitsch. "Ein entscheidendes Kriterium hinsichtlich der Unterordnung betrifft die Einhaltung der Einnahmengrenze aus Nebentätigkeiten, welche derzeit bei Euro 24.200,- liegt. Der Euro 24.200,- Grenze liegt die -alte - Umsatzgrenze für Kleinunternehmer von Euro 22.000 zzgl. 10% USt. zugrunde." ergänzt BKO Josef Wumbauer.

Mit 1.1.2007, so Werderitsch weiter, sei die Kleinunternehmergrenze auf Euro 30.000,- zzgl. USt. angehoben worden, jedoch blieb die Wertgrenze für die land- und forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten in Höhe von Euro 24.200,- weiterhin beibehalten.

Durch die steigenden Aktivitäten der landwirtschaftlichen Betriebe im Rahmen der bäuerlichen Nebentätigkeiten, um der wirtschaftlichen Entwicklung entgegnen zu können, wird diese Grenze zunehmend ein Hindernis für die Bäuerinnen und Bauern.

"Aus diesem Grund fordert der Maschinenring Österreich im Namen aller seiner Mitglieder eine Anhebung der Euro 24.200,- Grenze entsprechend der Kleinunternehmergrenze auf Euro 33.000,--." Heißt es im Positionspapier des Maschinenrings.

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